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Die häufigsten Fehler beim Interims-Management vermeiden

12. Februar 2020

Die richtigen Voraussetzungen und Bedingungen für Management auf Zeit

Auch die besten ManagerInnen auf Zeit werden keinen Erfolg haben, wenn nicht die richtigen Voraussetzungen und Bedingungen für den Einsatz vom Anfang geschaffen sind. Dafür muss das Unternehmen sorgen, das den Auftrag gibt. Iliana Schmatelka, Interims-Management Profi, hat die drei wichtigsten ExpertInnen-Tipps, worauf sowohl AuftraggeberIn, als auch Beauftragte/r im Interims-Management-Prozess unbedingt achten sollten.

Bild einer Sanduhr
Der befristete Einsatz von Interims-ManagerInnen erlaubt keine Verzögerungen durch unklare Verhältnisse. Foto © CC0 Licence

Konkrete Ziele

Das Ziel muss unbedingt zwischen Unternehmen und Interims-ManagerIn von Anfang an ganz konkret vereinbart werden. Am besten schriftlich, das gibt beiden Seiten die Sicherheit, dass sie in die gleiche Richtung unterwegs sind. Je detaillierter, desto besser. Denn: Nicht klar gesteckte Ziele sind eine der größten Hürden im Interims-Management – es entsteht ganz schnell eine Kluft zwischen Erwartungen und Möglichkeiten und das untergräbt die einwandfreie Kommunikation und führt schließlich zu schlechten Erfahrungen auf beiden Seiten.

Umfangreiche Informationen

Der/die AuftraggeberIn muss am Anfang alle Beteiligte im Prozess – die Führungsgremien, die Durchführungsteams, die Peers, oft sogar auch KundInnen, Institutionen und Behörden über die Rolle und Kompetenzen, sowie über das zu erreichende Ziel der Interims-ManagerIn detailliert informieren –  die Befristung des Einsatzes duldet keine Verzögerungen, die aufgrund von Missverständnissen und persönlichen Befindlichkeiten entstehen.

Entsprechende Ressourcen

ManagerInnen auf Zeit brauchen unbedingt ein Team und auch andere Ressourcen, um die gestellte Aufgabe bewältigen zu können. Viele Unternehmen engagieren Interims-ManagerInnen, ohne ihnen die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stellen zu können. Nicht selten passiert es daher, dass hochqualifizierte und -bezahlte ExpertInnen Routineaufgaben erledigen müssen oder ein Prozess ohne den notwendigen finanziellen Rahmen nicht fortgeführt werden oder überhaupt nicht starten kann. Interims-ManagerInnen leiten Teams, sie sind kein Leihpersonal. Erst durch das Team werden ManagerInnen auf Zeit operativ handlungsfähig und können die für den Erfolg so wichtigen informellen Kontakte und das Vertrauen schnell aufbauen.

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