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4 Partneruniversitäten, 40.000 Kilometer

01. Dezember 2015

Global Executive MBA: Globalisierung hautnah in nur 15 Monaten

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, schrieb einst Goethe. Genau diesem Motto folgen die TeilnehmerInnen des Global Executive MBA im Rahmen ihrer drei International Residencies nach Russland, Asien und in die USA, von denen sie umfangreich profitieren.

Unbezahlbare Erfahrungen für die 360°-Perspektive

„Wir sind davon überzeugt, dass manche Erfahrungen einfach durch nichts zu ersetzen sind. Wie könnte man die Besonderheiten anderer Märkte und Kulturen besser kennenlernen, als vor Ort Unternehmen zu besuchen und mit Top-ManagerInnen darüber zu sprechen, was es braucht, um in einer bestimmten Wirtschaftsregion erfolgreich zu sein? Deshalb sind die internationalen Studienreisen seit über 15 Jahren fixer Bestandsteil des Programms“, so Prof. Barbara Stöttinger, Dekanin der WU Executive Academy.

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Firmenbesuch der Global Executive MBA Studierenden während der CEE-Residency

CEE-Residency

Den Auftakt macht die CEE-Residency im Juli, die die TeilnehmerInnen nach Russland führt, und zwar an die renommierte Graduate School of Management (GSOM) der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Hier lernen sie die Besonderheiten der osteuropäischen Märkte kennen und erfahren, worauf es ankommt, wenn ein Unternehmen beispielsweise am russischen Markt Fuß fassen möchte. An den Nachmittagen stehen Besuche bei Unternehmen wie Japan Tobacco International (die führende Tabakmarke des Landes), Baltika Brauerei, oder dem größten Seat-Werk in Europa auf dem Programm.

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Trotz des dichtgedrängten Programms bleibt auch Zeit für ein bisschen Kultur.

Asien-Residency

Im Jänner geht es weiter nach Asien, und zwar nach China und Indien. In den zwei Wochen in Guangzhou und Hyderabad lernen die Studierenden die zwei am schnellsten wachsenden Wirtschaftszonen der Welt kennen und haben Gelegenheit, an führenden asiatischen Business Schools zu studieren: am Lingnan (University) College und der Indian School of Business (ISB).

Besonders spannend sind die Diskussionen mit den SpitzenmanagerInnen in der Region, weil hier niemand Geschäfte machen kann, ohne die speziellen Gegebenheiten des Marktes zu kennen, wie Rainer Kern, Senior Manager Operations, Midea Headquarter, erklärt:

„China ist ein hochinteressanter Markt, der allerdings enorm von der Politik beeinflusst wird und daher in keinster Weise mit westlichen Standards verglichen werden kann. Die meisten chinesischen Unternehmen werten dies als Vorteil, da Reformen und Innovationen viel schneller umgesetzt werden können. Für ausländische Unternehmen jedoch bedeutet dies eine besondere Herausforderung, weil es ohne die nötigen Informationen und die richtigen Kontakte extrem schwer ist, den unübersichtlichen chinesischen Markt zu überblicken.“ 

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USA-Residency/Virtual Team Project

Die dritte und letzte Residency im Mai steht ganz im Zeichnen des amerikanischen Wirtschaftsraums, der globalen Strategie und der Virtual Team Projects. Zu Beginn machen die Studierenden Halt in New York City, wo sie die Chance bekommen, sich mit SpitzenmanagerInnen von Unternehmen wie Estée Lauder oder NASDAQ auszutauschen. Danach geht es weiter nach Minneapolis, die nicht nur Heimatstadt der Carlson School of Management, sondern auch Sitz vieler Fortune-500-Unternehmen ist.

Krönender Abschluss dieser Residency, aber auch des gesamten MBA-Programms sind die Präsentationen der Virtual Team Projects im Rahmen des letzten Moduls: „Das Virtual Team Projekt ist wirklich speziell und nicht selten der Grund, warum sich TeilnehmerInnen für den Global Executive MBA entscheiden“, sagt Prof. Bodo B. Schlegelmilch, wissenschaftlicher Leiter des Global Executive MBA, und fügt hinzu: „Die Besonderheit der Virtual Teams besteht darin, dass Studierende von unterschiedlichen Executive MBA Programmen aus unterschiedlichen Zeitzonen verstreut auf drei Kontinente – Europa, Asien und Amerika - gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ohne dabei physisch am selben Ort zu sein.“

Auf diese Weise trainieren die TeilnehmerInnen ganz besondere Fähigkeiten, die in Zeiten fortschreitender Globalisierung unentbehrlich sind, wenn es darum geht, komplexe, grenzüberschreitende Projekte erfolgreich zu meistern. 

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