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Career Story: Christina Ianko, Raiffeisenbank Russland

16. Mai 2013

Professional MBA Banking Alumna

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben? Warum?
Rückblickend würde ich sagen, dass es in meinem Leben zwei Momente gab, die für meine berufliche und persönliche Entwicklung prägend waren: Zum einen, dass ich Rumänien verlassen und im Ausland ein MA-Studium absolviert habe, und zum anderen, dass ich nach Wien übersiedelt bin, um für Raiffeisen Bank International zu arbeiten und den MBA zu machen. Während ich durch Ersteres Zugang zu einem Umfeld, wie es für den Erfolg in einem internationalen Unternehmen ganz einfach unerlässlich ist, erhielt, erwies sich Letzteres als ideales „Rezept“, mit dem jeder sein berufliches Vorankommen beschleunigen kann: Berufserfahrung, gepaart mit dem umfassenden, im Rahmen der Weiterbildung erworbenen Wissen.

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?
Ich habe einen BA in Mathematik und Informatik. Somit wäre es nahe liegend gewesen, in einem fachverwandten Bereich zu arbeiten. Ich würde auch sagen, dass ich im Bankwesen/Risikomanagement nicht weit davon entfernt bin, denn die analytischen Fähigkeiten, die ich aufgrund meines Hintergrunds mitbringe, sind für meine berufliche Tätigkeit ein großes Plus, ja sogar ein Muss.

Wie und warum hat es Sie zu Raiffeisen Russland verschlagen?
Durch das MBA-Programm habe ich erkannt, dass ich über das erforderliche Rüstzeug für den nächsten Karriereschritt verfüge. So habe ich nach vier Jahren als Managerin im Bereich Risiko/Basel II bei Raiffeisen Bank International den Entschluss gefasst, das erworbene Wissen für eine berufliche Veränderung zu nutzen und in eine unserer Netzwerkbanken – Raiffeisenbank Russland - zu wechseln.

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen? Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich daraus?
Man sollte sich immer der Tatsache bewusst sein, dass ein abgeschlossenes MBA-Studium keine Garantie für beruflichen Erfolg ist. Es gilt, Gelegenheiten zu suchen, sie entschlossen beim Schopf zu packen und sich gegebenenfalls auf weitreichende Veränderungen der Lebenssituation einzulassen. Ich konnte während des MBA-Studiums nicht nur sehr viel Wissen erwerben, sondern - und das war überaus wertvoll - auch an der Erfahrung anderer in Bereichen wie Führung, Personalmanagement und Organisation teilhaben. Nachdem ich das Programm abgeschlossen hatte, erhielt ich das Angebot, bei Raiffeisenbank Russland, einer Raiffeisen-Netzwerkbank, ein Risikomodellierungsteam zu leiten – Umzug von Wien nach Moskau inklusive. Ich habe angenommen und diesen Schritt keine Sekunde bereut.

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?
Meine jüngere Schwester sieht in mir ein Vorbild – das ist für mich mein größter Erfolg.

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr? Ihre Ziele überhaupt? Gibt es etwas, das Sie unbedingt noch machen wollen?
Im kommenden Jahr möchte ich als Rucksacktouristin gemeinsam mit FreundInnen Kambodscha und Vietnam bereisen und Russisch lernen, zumindest die Grundlagen. Beruflich beabsichtige ich, unser Team auszubauen, damit wir mehr Verantwortlichkeiten als derzeit übernehmen können. Zur Frage, was ich unbedingt noch machen will: Ich hoffe, dass ich eines Tages ein oder mehrere Kinder adoptieren kann.

Was bedeutet für Sie „wahren Luxus“?
3 Wochen Urlaub

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?
Derzeit lese ich die Fantasysaga „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin. Mein Lieblingsfilm ist „Der Herr der Ringe“ – ich bleibe dem Genre also treu.

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?
Für eine Führungskraft müssen die MitarbeiterInnen immer an erster Stelle stehen. Meiner Meinung nach kann Spitzenleistungen und bestmögliche Resultate nur erzielen, wer seine Arbeit gern macht. In einer Führungsposition muss man als MentorIn fungieren und denjenigen, die man führt, Entwicklungsmöglichkeiten und Unterstützung bieten, damit sie entdecken, was ihnen wirklich gefällt und was sie gut können.

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?
Indem ich lese, mir Filme ansehe und lerne. Außerdem bin ich eine begeisterte Läuferin.

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?
Ich denke, wir sind alle dort, wo wir hingehören.

Warum würden Sie den Professional MBA der WU Executive Academy empfehlen?
Das MBA-Programm bietet eine Kombination, die besser nicht sein könnte: erstklassige Vortragende mit immensem Wissen in ihrem jeweiligen Fachgebiet; internationale StudienkollegInnen mit einem gediegenen Hintergrund, von denen man lernen kann—und all das verpackt in einen Zeitplan, bei dem man mitunter „gehörig ins Schwitzen“ kommt. Am besten hat mir der Teamgeist unter den Studierenden gefallen, dass es kein Konkurrenzdenken, wie es beispielsweise für MA-Programme typisch ist, gab: Wir wollten miteinander und voneinander lernen, indem wir Wissen und Erfahrung teilten.

Wordrap

Mein Lebensmotto:
Bildung ist die stärkste Waffe zur Veränderung der Welt. (Nelson Mandela)
Darüber kann ich lachen:
Wirtschafts- und Bankenwitze, die nur wir verstehen können.
Fehler, die ich am ehesten verzeihe:
Solche, für die jene, denen sie passiert sind, die Verantwortung übernehmen.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
… um die Internetrechnung zu zahlen.
In 20 Jahren werde ich:
… noch immer hart arbeiten, weil ich nicht aus meiner Haut kann.

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