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Career Story: Roman Teichert, OTIS

13. Februar 2015

Global Executive MBA Alumnus

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben?
Die Gründung meiner Familie und die Übernahme meiner ersten Führungsverantwortung. Da hatte ich erstmals so richtig das Gefühl, was es bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?
Ich wollte ursprünglich eine geistliche Laufbahn einschlagen und Priester werden. Deshalb bin ich im Alter von 10 Jahren in das Bischöfliche Gymnasium in Graz eingetreten. Dort habe ich 8 Jahre eine tolle Ausbildung genossen, mich aber letztendlich für eine andere berufliche Entwicklung entschieden, da das Interesse für Wirtschaft und Technik in mir immer größer geworden ist.

Wie und warum hat es Sie zu OTIS verschlagen?
Nach beinahe 10 sehr interessanten Berufsjahren bei Xerox, wo ich in unterschiedlichsten Funktionen vom Controlling bis zum Vertrieb tätig war, wollte ich meine bisher gewonnene Erfahrung in einer anderen Branche einsetzen und sehen, ob das funktioniert. Dieser Wunsch ist durch das MBA-Studium noch größer geworden und schließlich bin ich bei Otis gelandet, was ich noch keine Sekunde bereut habe.

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen? Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich daraus?
Das vermittelte MBA-Wissen im Bereich Marketing und Wettbewerbsstrategie und die „Field Studies“ in China und den USA haben meinen Horizont deutlich erweitert. Das MBA-Studium wurde bei OTIS sehr positiv bewertet. Das hat auch damit zu tun, dass OTIS in einem amerikanischen Konzern eingebettet ist (United Technologies Corporation). Somit bin ich schon als Führungskraft mit einer internationalen Perspektive eingestellt worden und bekam in weiterer Folge tolle Entwicklungsmöglichkeiten. Nach knapp 4 Jahren bei OTIS Österreich, wechselte ich als Vertriebsdirektor zu OTIS-Deutschland, wo ich für 3 Jahre das gesamte Neuanlagengeschäft verantwortete. Danach übernahm ich die Verantwortung für die OTIS-Gesellschaften in Südosteuropa und konnte dadurch einen völlig anderen Markt kennenlernen. Seit 1. April 2014 bin ich als Vorsitzender der Geschäftsführung von OTIS Österreich für das gesamte Geschäft mit knapp 500 Mitarbeitern verantwortlich.

Welches war Ihr größter beruflicher Erfolg?
Mein größter beruflicher Erfolg war bis dato sicherlich die Bestellung zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bei OTIS Österreich.

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr? Ihre Ziele überhaupt? Gibt es etwas, das Sie unbedingt noch machen wollen?
Mein Ziel in den kommenden Jahren ist es, den Wachstumskurs von OTIS weiter fortzusetzen und den neu gegründeten Geschäftsbereich „Building and Industrial Systems“ in Österreich am Markt für Gebäudetechnologie erfolgreich zu positionieren.

Was bedeutet für Sie „wahrer Luxus“?
Am Wochenende ohne Termine, Zeitdruck und Pläne in den Tag hineinzuleben.

Das letzte Buch, wofür Sie sich begeistern konnten?
„The Winning Spirit“ von Joe Montana ist ein Buch, das mir sehr gefallen hat und von dem ich viel mitgenommen habe. In diesem Buch werden aus dem Sport (American Football) Erfolgsprinzipien für eine Führungskraft abgeleitet.

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?
Meine Führungsphilosophie bzw. mein Führungsstil wird am besten beschrieben mit den Wörtern „zielorientiert“,  „teamorientiert“, „kommunikativ“, „kundenorientiert“, „vorausschauend“ und „innovativ“. Ich habe kein „großes“ Vorbild, aber ich beobachte Vorgesetzte sehr genau, wie sie mit verschiedenen Situationen und Herausforderungen umgehen, wie sie entscheiden und kommunizieren.

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?
Ich betreibe regelmäßig Sport (Laufen und Schwimmen) und erhole mich dann im Dampfbad. Ich bezeichne das als „Wellness Sport“.

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?
Mit meiner Frau.

Warum würden Sie den Global Executive MBA der WU Executive Academy empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?
Weil die Organisation sehr professionell und die Auswahl der Professoren top ist. Das Ranking in der Financial Times spiegelt die Qualität des Programmes ja sehr gut wider. Am besten haben mir das Marketing-Modul und die „Field Studies“ gefallen.

Wordrap

Mein Lebensmotto:
„Der Weg entsteht im Gehen“
Darüber kann ich lachen:
Michael Niavarani
Fehler, die ich am ehesten verzeihe:
Fehler, die man zugibt, einsieht und nicht wiederholt.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
für eine genussvolle Zigarre.
In 20 Jahren werde ich:
64 Jahre, sicherlich noch berufstätig und hoffentlich gesund sein.

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