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Framing-Effekt: Der Rahmen bestimmt Ihre Wahrnehmung

21. Februar 2019

"Ich gebe Ihnen nun ein Rätsel auf" aus der Serie 'Die größten Anlegerfehler'

Ich gebe Ihnen nun ein Rätsel auf. Ich beschreibe gleich eine Sache, die Sie erraten sollen. Los geht‘s: Eine Zeitung ist besser als ein Magazin. Ein Meeresufer ist ein besserer Ort als eine Straße. Am Anfang ist es besser zu laufen als zu gehen. Selbst kleine Kinder können Spaß daran haben. Vögel kommen selten zu nahe. Ein Fels kann als Anker dienen.

 

Sie verstehen nur Bahnhof? Ich verrate Ihnen die Lösung: es ging soeben ums Drachensteigen. Na, wird Ihnen plötzlich klar, dass alle Hinweise Sinn machen?

 

Dieses Beispiel zeigt: Ohne den Kontext können wir Inhalte meist nicht verstehen. In unserer Sprache beziehen wir uns ständig auf einen Rahmen oder Kontext. Ein Bezugsrahmen ist notwendig. Er kann aber auch fatal sein – wenn es der falsche Rahmen ist.

 

Die Psychologie nennt den kognitiven Vorgang, Sachverhalte in einen Bezugsrahmen zu setzen, „Framing“. Jeder Mensch hat so seine individuellen Erfahrungen, Gewohnheiten, Denkweisen und Filter, die seinen jeweiligen Frame beeinflussen. Menschen mit unterschiedlichen Frames tendieren dazu, einander misszuverstehen.

 

Teil 8 der Serie: Framing-Effekt

 

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