Sie verwenden den Facebook-Browser. Bitte öffnen Sie einen normalen Browser, um die Seite fehlerfrei angezeigt zu bekommen.
x

Karriere mit dem MBA: Vom Soft Commodity Trading zu nachhaltiger Energie

10. Februar 2020

Welchen Beitrag ein MBA leisten kann

Können Sie uns bitte erzählen, wie sich Ihre Karriere bis jetzt entwickelt hat? Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben?

Ich habe als Trader in einem internationalen Handelshaus (vormals Teil des Raiffeisen Konzerns) begonnen und Soft Commodities in Europa gehandelt. Für diese Firma war ich dann einige Jahre in Singapur und für den Handel in Südostasien zuständig. Nach einer kurzen Station bei einer französischen Bank und wieder in Österreich habe ich für VERBUND mehrere Jahre die Auslandsmärkte bearbeitet (vor allem Frankreich). Seit 2012 bin ich kaufmännische Geschäftsführerin der deutschen Tochtergesellschaft. Wir verkaufen Grünstrom und Dienstleistungen an Stadtwerke und Industriekunden in Deutschland und sind sehr aktiv in der Vermarktung von erneuerbaren Energieanlagen (Wind und PV).

 

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?

Als Kind wollte ich gerne Ärztin werden. Im Laufe der Zeit wollte ich vor allem die Welt sehen und einmal im Ausland arbeiten bzw. auch mit ausländischen Märkten, Ich bin daher auf Wirtschaft umgeschwenkt und konnte mir diesen Wunsch verwirklichen.

 

Welches war Ihr größter beruflicher Erfolg?

Beruflich war mein größter Erfolg, den französischen Markt für VERBUND aufzubauen bzw. nun als Geschäftsführerin bei VERBUND Sales & Trading Deutschland uns als erfolgreichen Vermarkter von erneuerbaren Energien in Deutschland zu positionieren.

 

Was war Ihre größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war sicher, in Asien neue Geschäftsbereiche aufzubauen und die neue Kultur und Mentalität zu erleben.

 

Welche waren die 3 wichtigsten Erfahrungen in Ihrem Leben, die Sie dorthin gebracht haben, wo Sie jetzt sind?

  • Auf jeden Fall meine Auslandserfahrung mit meiner mehrjährigen Tätigkeit in Singapur, wo ich auf fremden Märkten und in multikulturellen Teams arbeitete
  • Keine Angst vor neuen Herausforderungen zu haben: wenn sich berufliche Chancen bieten, sollte man diese ergreifen oder sich diese suchen
  • Wichtig ist der Rückzugsort in der Familie


Wenn Sie an Ihr größtes Talent in Ihrem Unternehmen denken, welche 3 Ratschläge würden Sie ihr/ihm mit auf den Weg geben, um ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu führen?

  • Suche Dir einen Job, der Dich erfüllt
  • Arbeite mal im Ausland
  • Nimm Dir Zeit für Familie und Freunde


Mit welchen 5 Wörtern würde Sie ihr Team als Führungskraft am besten beschreiben?

Teamplayer, zielstrebig, durchsetzungsstark, integer und engagiert.

 

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen? Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich daraus?

Mir haben die vielen Praxisbeispiele und Case Studies mit den vermittelten Lösungsansätzen geholfen. Mein damaliger Chef hat mir kurz danach die GF Position angeboten, mit dem Hinweis, das MBA Studium war für seine Entscheidung neben anderen Faktoren auch ein sehr wichtiges Kriterium.

 

Wie ist es Ihnen gelungen, den MBA mit einem anspruchsvollen Job und Ihrem Familienleben in Einklang zu bringen?

Durch die Unterstützung von meinem Mann, meiner Familie und den Babysittern.

 

Was bedeutet für Sie „wahrer Luxus“?

Ein schöner Urlaub mit meiner Familie am Meer.

 

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?

„Becoming -  Meine Geschichte“ von Michelle Obama.

 

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Eigentlich mit niemanden, ich möchte nicht einen Tag meines Leben vermissen.

Wordrap

Darüber kann ich lachen:

Über manche lustige YouTube Videos mit Situationskomik.

Fehler, die ich am ehesten verzeihe:

Kurze Verspätungen aus wichtigen Gründen

Mein lustigstes/spannendstes Reiseerlebnis war:

Mit einem alten VW Bus mit einer Freundin von Brisbane nach Canberra in Australien zu fahren.

Ohne diese App auf meinem Handy könnte ich nicht leben:

"Bring". Das sind Listen, die man gemeinsam mit anderen führen kann (Einkäufe, To Do's etc.)

In meinem Kühlschrank findet man immer:

Prosciutto crudo

Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
Eine Urlaubsreise
Vor 10 Jahren dachte ich:

Der nächste Technologiesprung ist erledigt.

Heute weiß ich:
Da kommen noch einige interessante und spannende technologische Entwicklungen auf mich zu, an die ich vor 10 Jahren überhaupt nicht gedacht hätte.

Weitere außergewöhnliche Career Stories unserer TeilnehmerInnen und Alumni lesen Sie hier.

Seite teilen