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Wien – die Stadt des Kaffees, der Kultur, aber auch des MBA

19.08.2016

Die österreichische Hauptstadt hat auch abseits von Tourismus und Kultur viel zu bieten.

Wien Dächer

Ein MBA-Studium in Wien ist nicht nur eine großartige Möglichkeit, sich fit für die wirtschaftlichen Herausforderungen von heute zu machen, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit, interessante Menschen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Davon ist Cezary Baran, Vice President und CFO der Einzelhandels- und Immobiliengruppe Emperia Holding S.A. und Professional MBA Student an der WU Executive Academy, überzeugt.

Ist von Wien die Rede, denkt man für gewöhnlich an beeindruckende Museen und Palais, die prachtvolle Ringstraße und das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt. Viele verbringen ein langes Wochenende hier und genießen die Atmosphäre einer prächtigen Metropole, die nicht umsonst im renommierten Mercer-Ranking wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt wurde. Die österreichische Bundeshauptstadt ist aber auch auf der wirtschaftlichen und politischen Weltkarte ein wichtiger Ort und weit bedeutender, als es die Größe des Landes vermuten lassen würde.

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Hauptsitz der IAEA in Wien © Sarajevo-x/Wikimedia Commons

Wien ist Sitz der OPEC, der Organisation erdölexportierender Länder. Außerdem gehört es zu jenen Städten, in denen wichtige Organisationen der Vereinten Nationen ihr Hauptquartier haben; die Internationale Atomenergie-Organisation, IAEA, ist hier ansässig. Nicht weiter verwunderlich also, dass man auch im Bildungsbereich vom internationalen Renommee der Stadt profitieren möchte.

 

Der Professional MBA der WU Executive Academy ist ein Programm, dessen TeilnehmerInnen eine von insgesamt 5 Spezialisierungen wählen können, und zwar Energy Management, Entrepreneurship & Innovation, Finance, Marketing & Sales oder Project Management.

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Campus WU ©BOAnet

Cezary Baran, Vice President und CFO der Einzelhandels- und Immobiliengruppe Emperia Holding S.A., hat sich für die Finance-Spezialisierung entschieden. Emperia Holding S.A. ist an der Warschauer Börse notiert und erwirtschaftete im letzten Jahr bei einem Umsatz von mehr als EUR 470 Millionen fast EUR 12 Millionen Reingewinn.

 

Die Entscheidung für die WU Wien war die richtige

„Ich wollte in erster Linie eine gute, interessante Weiterbildung mit finanzwirtschaftlichem Schwerpunkt machen, weil ich beruflich auf diesem Gebiet tätig bin. In Wien kann ich mich im Finance-Bereich spezialisieren und im Zuge dessen einen MBA-Abschluss erwerben“, so Cezary Baran. Einmal pro Monat besucht er an der WU Executive Academy Lehrveranstaltungen – derzeit noch jene, die für alle Professional-MBA-Studierenden gleich und Teil der sogenannten „Business Core“-Ausbildung sind. Im zweiten Jahr belegt er dann jene Module, die ausschließlich für seine gewählte Spezialisierung angeboten werden.

 

Vorrangiges Ziel der Vortragenden ist es, die Professional-MBA-TeilnehmerInnen dabei zu unterstützen, die Herausforderungen der Wirtschaft von heute zu meistern. Wir leben in einer ebenso interessanten wie von Unsicherheit geprägten Zeit. Die Weltwirtschaft erholt sich von einer der schwersten Krisen seit der Großen Depression in den 1930er-Jahren, aber die Sorge, dass es zu einer neuerlichen, weitaus schlimmeren Krise kommen könnte, ist allgegenwärtig. Trotzdem, und obwohl die weitere wirtschaftliche Entwicklung sehr schwierig zu prognostizieren ist, gibt es viele höchst erfolgreiche Unternehmen. Während einige Branchen mit ernsten Problemen zu kämpfen haben, wachsen andere schnell. Im  Rahmen eines MBA-Studiums sollen die TeilnehmerInnen lernen, prompt auf ein sich ständig wandelndes Wirtschaftsumfeld zu reagieren. Und genau dieses Ziel verfolgt auch die WU Executive Academy mit dem Professional MBA.

 

Außergewöhnliche Höhepunkte im MBA

Eines der Highlights des Professional MBA ist ein Aufenthalt in den Vereinigten Staaten mit Lehrveranstaltungen an der berühmten Harvard University. Für die Studierenden bietet sich damit die einmalige Möglichkeit, amerikanische Vortragende und deren Unterrichtsmethoden, die sich etwas von jenen ihrer europäischen KollegInnen unterscheiden, kennenzulernen und sich zugleich neues Wissen anzueignen. Unter den Professional-MBA-TeilnehmerInnen sorgt die Studienreise für große Begeisterung, vor allem, weil sie bei dieser Gelegenheit wertvolle berufliche Kontakte knüpfen können.

 

Wien als wichtiges Wirtschaftszentrum

Sich um einen Studienplatz in Wien zu bewerben, ist für manche MBA-InteressentInnen aus dem CEE-Raum vielleicht keine Selbstverständlichkeit, bietet aber, wie bei genauerer Betrachtung deutlich wird, zahlreiche Vorteile. „Die Wirtschaftsuniversität Wien genießt völlig zu Recht einen hervorragenden Ruf und gehört zur Crème de la Crème der Weiterbildungsanbieter in Europa.

"Davon abgesehen, ist Wien nicht weit weg, nur eine Flugstunde von Warschau entfernt. Somit lässt sich die für den Besuch der Lehrveranstaltungen nötige Zeit relativ leicht finden, und zwar auch dann, wenn man einem fordernden Beruf nachgeht.

"Außerdem ist die Donaumetropole nicht nur eine Stadt mit einer großartigen Atmosphäre, sondern auch ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Viele der in unserem Teil Europas aktiven Investmentfonds sind dort ansässig. In Wien kann man viele Menschen treffen, die beruflich mit dem polnischen Markt zu tun haben“, betont Cezary Baran.

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3/4 der MBA-Studierenden kommen aus dem Ausland. Sie sind um die 33 Jahre alt und haben durchschnittlich 10 Jahre Berufserfahrung.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Das internationale Umfeld an der WU Executive Academy ist einer der größten Vorzüge des Professional MBA. Lediglich etwas mehr als ein Viertel der Studierenden kommt aus Österreich. Der Anteil an RussInnen, für die Wien heute ein Tor zur europäischen Finanzwelt darstellt, ist fast genauso hoch. Bulgarien, Rumänien und Kroatien sind ebenfalls stark vertreten, und auch an Deutschen herrscht kein Mangel. Im Durchschnitt sind die TeilnehmerInnen 33 und blicken auf eine zehnjährige Berufslaufbahn zurück. Daran zeigt sich, dass sie trotz ihres geringen Alters beträchtliche Praxiserfahrung mitbringen.

Wer sind die Studierenden, die sich für den Professional MBA in Wien entscheiden? Aus den Statistiken geht hervor, dass auch in dieser Hinsicht große Vielfalt herrscht. Ein Fünftel der TeilnehmerInnen arbeitet im Energiebereich, je 15 % im Telekomsektor bzw. in der Finanzwirtschaft. Aber auch die Pharmabranche, das Bauwesen und der Einzelhandel sind vertreten.

„Unter den Studierenden gibt es Menschen mit geringerer Managementerfahrung ebenso wie erfahrene Führungskräfte. Einige haben ein eigenes Unternehmen, andere arbeiten als BeraterInnen; sogar PartnerInnen von Anwaltskanzleien sind dabei – und Vorstandsmitglieder kleinerer Unternehmen“, berichtet Cezary Baran, der mit dem Professional MBA bisher höchst zufrieden ist, und betont insbesondere die Vorteile, die sich durch die Teamarbeit und den Erfahrungsaustausch während des Unterrichts ergeben.

Neue Kontakte knüpfen und das eigene Netzwerk erweitern

Im Rahmen des Professional-MBA-Studiums geknüpfte Kontakte haben auch lange nach Abschluss der Weiterbildung noch Bestand. Um bei der Kontaktpflege zu helfen, hat die WU Executive Academy den WU Executive Club, ein exklusives AbsolventInnen-Netzwerk, ins Leben gerufen. Alle Studierenden werden automatisch Teil dieser Gemeinschaft.

Der WU Executive Club fördert den Erfahrungsaustausch und ermöglicht seinen Mitgliedern zudem die Teilnahme an interessanten Konferenzen und Symposien. Darüber hinaus arbeitet die WU mit vielen weltweit tätigen Unternehmen zusammen. Ein Studium in Wien kann sich sogar als perfekte Gelegenheit erweisen, eine neue, noch spannendere und höher dotierte Stelle zu finden. Und nach einem anstrengenden Tag tut es gut, die Seele bei einer Tasse des berühmten Wiener Kaffees und einem Stück Sachertorte baumeln zu lassen…

Von Anna Dobrowolska, Polityka

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