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Career Story: Angela Putylina, Janssen Pharmaceuticals

07. Mai 2015

Professional MBA Marketing & Sales Alumna

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben?
Die folgenden beiden:

  1. Als ich vor 15 Jahren für ein französisches Pharmaunternehmen zu arbeiten begann. Heute bin ich in die Gesundheitsbranche gleichsam verliebt, weil Arzneimittel und ÄrztInnen Menschen helfen, glücklicher und gesünder zu werden.
  2. Das MBA-Studium an der WU in Wien. Ich liebe es, zu lernen, meine Fähigkeiten durch Anwendung zu trainieren, neue Ideen auszutauschen, Brainstorming zu betreiben und Herausforderungen zu meistern.  

 

Wie und warum hat es Sie zu Johnson & Johnson verschlagen?
Ich bin auf J & J nicht selbst aufmerksam geworden, weil ich (wie immer!) sehr beschäftigt war, sondern habe das Unternehmen 2011 auf Einladung von Headhuntern besucht. Als ich am Empfang das Firmencredo las, erkannte ich, dass J & J hehre Ziele verfolgt und dabei großes Verantwortungsgefühl zeigt. Ich spürte, dass ich auf dem richtigen Weg war! Außerdem begegnete ich netten, professionellen Menschen, die Zuversicht ausstrahlten. All das bewog mich dazu, bei J & J eine Stelle als Marketingmanagerin anzunehmen. Ich wollte in einem führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche mit innovativem Produktportfolio neue Erfahrung sammeln, meine Karriere vorantreiben und ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben erreichen.

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen?
Ich denke, dass ich im Rahmen des Professional MBA Marketing & Sales mein Wissen erweitern und meinen beruflichen Hintergrund stärken konnte. Durch die Auseinandersetzung mit Fallstudien und das Brainstorming erhielt ich zahlreiche Anregungen, wie ich im Arbeitsalltag an Dinge am besten herangehe. Außerdem habe ich gelernt, internationale Teams einfacher und professioneller zu managen und werteorientiert zu führen.

Nun wechsle ich zu einem russischen Start-up, um dort die Leitung eines neuen therapeutischen Bereichs zu übernehmen. Dank meines MBA-Studiums, das ich in Kürze abschließen werde, fühle ich mich der Herausforderung gewachsen, ein Unternehmen aufzubauen, MitarbeiterInnen einzustellen und dem neuen Produktportfolio von J & J zum Erfolg zu verhelfen.

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?
Dass ich in den letzten zwei Jahren in den GUS-Ländern neue Märkte erschließen konnte und zudem ein neues Marktbetreuungsteam geformt habe, ist wohl als ein großer beruflicher Erfolg anzusehen – aber meinen größten werde ich in allernächster Zukunft erzielen.

Als persönlichen Erfolg möchte ich das MBA-Studium in Wien nennen. Meiner Meinung nach bietet die WU Executive Academy ein wunderbar angenehmes Umfeld, um besser, klüger und glücklicher zu werden.

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr? Ihre Ziele überhaupt? Gibt es etwas, was Sie unbedingt noch machen wollen?
Ich habe meine eigene 2030-Strategie, die sowohl kurz- als auch langfristige Ziele umfasst. Ganz allgemein möchte ich, indem ich strebsam bin und Menschen fordere und fördere, meine Träume verwirklichen. Ich bin im Begriff, eine moderne Führungskraft zu werden, die ihren eigenen Weg geht. Mein Ziel ist, besser zu verstehen, was PatientInnen wirklich brauchen, und in ihrem Leben eine positive Veränderung zu bewirken.

Für das kommende Jahr plane ich die Einführung neuer Arzneimittel zur Behandlung russischer MS-PatientInnen.

Was bedeutet für Sie „wahrer Luxus“?
Zeit mit meiner Familie zu verbringen, Freundschaften zu pflegen, Unterhaltungen zu führen und beim Erkunden neuer Länder und Orte Spaß zu haben und sich an der Begegnung mit Menschen zu erfreuen.

Das letzte Buch/Film wofür Sie sich begeistern konnten?
Vor kurzem habe ich mit großer Begeisterung ein Buch von Akunin über die Geschichte des russischen Staats gelesen. Eine wunderbare Lektüre. Ich war stolz auf die Kulturgeschichte Russlands, aber auch bestürzt ob der dramatischen Ereignisse. Außerdem habe ich bei dieser Gelegenheit mehr über unsere Nachbarn erfahren, sodass ich sie jetzt besser verstehe und es mir leichter fällt, ihnen zu verzeihen.

Wirklich gut gefallen hat mir auch eine Aufführung der legendären russischen Rockoper Juno und Avos aus der Feder A. Rybnikows. In Russland hat diese unvergleichliche Geschichte, die vom Dienst am Vaterland und immerwährender Liebe handelt, zwei heranwachsende Generationen begeistert. Es freut mich sehr, dass meine Kinder und meine große, liebenswerte Familie davon ebenso berührt und ebenso tief beeindruckt waren wie ich.

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?
Ich habe wohl Führungserfahrung, aber von einer Philosophie zu sprechen, dafür ist es doch noch zu
früh. :-)

Natürlich bin ich darüber erfreut, dass ich im Rahmen einiger Module an der WU zum Thema Führung und Management internationaler Teams Fortschritte habe machen können. Die Richtung stimmt, und indem ich mich der Herausforderung wieder und wieder stelle, möchte ich mein Führungsverständnis weiter schärfen.

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?
Durch Yoga bekomme ich viel Energie, werde toleranter und kann anderen eine größere Hilfe sein. Außerdem habe ich eine fürsorgliche Familie, die ein Quell der Freude und Entspannung ist.

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?
Am liebsten mit einem tibetischen Buddhisten, um schweigend, beobachtend und meditierend eine neue Erfahrung zu machen.

Warum würden Sie den Professional MBA der WU Executive Academy empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?
Aus fünf Gründen: Weil man …

  1. …Lücken, was den eigenen beruflichen Hintergrund anlangt, schließen kann.
  2. … die Möglichkeit hat, sein Wirtschaftswissen auf den aktuellen Stand zu bringen und Neues zu lernen.
  3. … ExpertInnen aus unterschiedlichsten Branchen trifft und vom Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit ihnen profitiert.
  4. … in den Genuss vieler toller Vortragender, der professionellen und freundlichen WU-MitarbeiterInnen sowie des hervorragenden Campus kommt.
  5. … Gelegenheit hat, das wunderbare Wien zu erkunden und die netten Menschen in Österreich kennenzulernen.

Am besten gefallen haben mir die Punkte vier und fünf, da meine diesbezüglichen Erwartungen übertroffen wurden!

Wordrap

Mein Lebensmotto:
„Erfahrung ist alles.“
Darüber kann ich lachen:
…über mich. Ich mag hin und wieder schwarzen Humor.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
…Bildung (für mich und meine Kinder).
In 20 Jahren werde ich:
…Zeit haben, gemeinsam mit meiner Familie die Welt zu bereisen.

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