Sie verwenden den Facebook-Browser. Bitte öffnen Sie einen normalen Browser, um die Seite fehlerfrei angezeigt zu bekommen.
x

Career Story: Emrah Tekdemir, Schneider Electric

11. Juni 2016

Professional MBA Energy Management Alumnus

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben? Warum?

Ich bin Elektroingenieur und seit 23 Jahren für Schneider Electric tätig, und zwar in den Bereichen Marketing und Vertrieb, Geschäftsfeldentwicklung und Ländermanagement. Insgesamt bekleidete ich im Unternehmen acht verschiedene Funktionen. Prägend war der Wechsel von Marketing und Vertrieb zu Geschäftsfeldentwicklung und M&A, mit dem ich in völlig neue Sphären vorgedrungen bin. Das zweite große Ereignis war die Übersiedelung aus der Türkei in die Ukraine, während das Land schwere Zeiten durchmachte. In einem neuen kulturellen Umfeld dafür zu sorgen, dass alle notwendigen Schritte gesetzt werden, war alles andere als einfach.

Wie und warum hat es Sie zu Schneider Electric verschlagen?

Einige Jahre nachdem ich bei Merlin Gerin (MG) zu arbeiten begonnen hatte, wurde daraus ein Teil der Schneider-Gruppe. MG war ein expandierendes Unternehmen mit einem großartigen Angebot im Bereich der Energieverteilung. Gefallen hat mir auch die Unternehmensphilosophie, nämlich durch Energiesparen zum Schutz der Erde beizutragen.

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert?

Ich wurde Country President für den zentralasiatischen Raum, zu dem die von Öl und Gas getriebenen Märkte Aserbaidschans, Turkmenistans und Georgiens gehören. Alles, was uns während des MBA-Studiums an Grundlagen zu den Themen Öl und Gas bzw. an Wissen über Märkte und Marktentwicklung vermittelt worden ist, war überaus hilfreich beim Betreten von Neuland und der damit verbundenen strategischen Planung.

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?

Country President zu werden. Das ist, meiner Meinung nach, eine jener Funktionen in unserem Konzern, die mit besonderen Herausforderungen verbunden sind, weil man nicht nur das Unternehmen und MitarbeiterInnen zu führen hat, sondern auch Aushängeschild ist und natürlich Ergebnisverantwortung trägt.

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr?

In ein anderes Land und eine neue Funktion umzusiedeln – vor einer Herausforderung dieser Art stünde ich gerne noch einmal.

Was bedeutet für Sie „wahren Luxus“?

Bereits vor dem Sommer Ergebnisse eingefahren zu haben, die so gut sind, dass ich meinem E-Mail-Postfach einige Zeit fernbleiben, wirklich ausspannen und Gitarre spielen kann.

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?

„Man lernt nie aus“ mit Robert De Niro. Ich fand den Film wirklich unterhaltsam und zugleich inspirierend im Hinblick darauf, was ich nach meiner Pensionierung machen möchte.

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?

Ich bin eine mitarbeiterInnenorientierte, leidenschaftliche Führungskraft, die mit Nachdruck ein Höchstmaß an Innovation und Vereinfachung zu erreichen sucht. Durch richtige Entscheidungen die Misserfolgsquote so niedrig wie möglich zu halten, ist meine Bestrebung.

Große Vorbilder gibt es in unserem Unternehmen ohne Frage, allen voran unseren CEO, J.P. Tricoire.

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?

Indem ich zurückblicke und analysiere, wo ich stehe und in welche Richtung ich meine persönliche Entwicklung vorantreiben sollte. So kam es auch zum Entschluss, den MBA zu machen.

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Mit einem CEO aus dem Silicon Valley. Dem von Apple vielleicht?

Warum würden Sie den Professional MBA Energy Management der WU Executive Academy empfehlen?

Zuallererst wegen der Zusammenarbeit mit meinen StudienkollegInnen, die aus verschiedensten Branchen kamen und unterschiedlichste Erwartungen an das Programm hatten. In diesen fast zwei Jahren herrschte ein großartiger Austausch unter Gleichgesinnten. Ich habe ein solides betriebswirtschaftliches, vor allem aber finanzwirtschaftliches Fundament erworben und außerdem von der Möglichkeit profitiert, Praxiserfahrung weiterzugeben und so voneinander zu lernen.

Wordrap

Mein Lebensmotto:
Familie, Erfolg und Musik.
Darüber kann ich lachen:
Alles.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
Eine Gitarre.
In 20 Jahren werde ich:
Dabei sein, meinen Erfahrungsschatz in Buchform niederzuschreiben.

Seite teilen