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Career Story: Gennady Gorshkov, Deutsche Bank Russia Group

12.04.2017

Professional MBA Finance Alumnus

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben? Warum?

In meinem Leben gab es einige Stationen, durch die ich beruflich und persönlich nachhaltig geprägt worden bin. Eine der frühesten war, dass ich bereits jung (als 25-Jähriger) Erfahrung im Bankwesen sammeln konnte, weil ich in einer der international bedeutenden Niederlassungen von Arthur Andersen – das Unternehmen gehörte damals zu den Big Six im Bereich Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen – eine Praktikumsstelle erhielt. Dadurch wurde ich in die Welt der Unternehmensberatung eingeführt. Außerdem bot sich mir die Gelegenheit, bei Arthur Andersen in Moskau zu arbeiten, was ich für einen der ersten Meilensteine meiner Berufslaufbahn halte.

 

Ein weiterer – es war der Beginn einer nunmehr 17-jährigen beruflichen Entwicklung – folgte Mitte 30, als ich die Möglichkeit bekam, in der Finanzsparte von Deutsche Bank Russia das Team im Bereich Steuern zu verstärken, dessen Leitung ich in der Folge übernehmen sollte.

 

Der jüngste Meilenstein ist zweifellos der Abschluss des Professional MBA Finance an der WU. Während des Studiums habe ich mein Wissen und meine Sichtweise, was die Finanzwirtschaft von heute, modernes Management und zeitgemäße Führung anlangt, völlig neu ordnen und grundlegend erweitern können. Zu meiner Karriereentwicklung hat das entscheidend beigetragen.

 

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?

Ja, hatte ich. Ursprünglich träumte ich von einer Laufbahn in der Unternehmensfinanzierungen oder im finanziellen Risikomanagement. Doch meine Bestimmung sollte eine andere sein: Mir bot sich die Chance, bei der führenden Finanzinstitution im Bereich Unternehmensbesteuerung meine Karriere voranzutreiben und damit für ein Unternehmen mit ausgeprägten Werten und einer Kultur der langfristigen MitarbeiterInnenmotivation tätig zu sein. Die Weiterentwicklung und den persönlichen Erfolg fand ich sehr erfreulich.

 

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert?

Mein MBA-Studium ist zeitlich mit großen Herausforderungen auf dem lokalen Finanzmarkt und in der Finanzdienstleistungsbranche zusammengefallen. Die schwierige und unsichere Lage bedeutet aber auch, dass ich mein neues Wissen und meine neuen Fertigkeiten beruflich ausschöpfen und so einen Beitrag zur Umsetzung der Unternehmensstrategie leisten kann.

 

Den MBA habe ich in erster Linie gemacht, um mir neues Wissen anzueignen und mich in puncto topmoderne Finanztheorie und Best Practices im Management und in der Finanzwirtschaft auf den Letztstand zu bringen.

 

Außerdem wollte ich mich vernetzen und an Erfahrung gewinnen. Beides habe ich auf tolle und gewinnbringende Art und Weise geschafft. Bestimmt hatte ich auch die implizite Erwartung, dass es mir durch ein MBA-Studium möglich wäre, meinen beruflichen Wert und meine Attraktivität auf dem Personalmarkt zu steigern. Jetzt, wo ich es abgeschlossen habe, bin ich fest davon überzeugt, dass ich dank dieser Erfahrung in der Finanzwirtschaft national wie international neue Horizonte erreichen kann.

 

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?

Ich bin von Natur aus Langstreckenläufer und als solcher gilt mein Fokus dem langfristigen nachhaltigen Fortschritt. Deshalb liegt mein „größter“ Erfolg für mich auch noch in der Zukunft. Meinen persönlichen Erfolg bringe ich mit meinem MBA-Abschluss in Verbindung, der von meinem Einsatz und meinen Qualitäten als Person zeugt. Auch die Tatsache, dass gute Leute in meinem Umfeld mir mit Wertschätzung begegnen und positiv eingestellt sind, ist meines Erachtens ein Zeichen persönlichen Erfolgs.

 

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr?

Dieses Jahr möchte ich beruflich vom steuerlichen in das strategische Risikomanagement wechseln. Außerdem fände ich es reizvoll, mir selbst die Herausforderung zu stellen, mit Triathlontraining zu beginnen und an einem Wettkampf teilzunehmen.

 

Was bedeutet für Sie „wahren Luxus“?

Nichts kann meiner Meinung nach wertvoller sein als Zeit.

 

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?

Vor kurzem las ich mit großem Vergnügen „Märkte für Menschen: So schaffen wir ein besseres Finanzsystem“ von Wirtschaftsnobelpreisträger Robert J. Shiller. Ein weiteres Buch, das ich sehr gut fand, ist „How Will You Measure Your Life?“ von Clayton Christensen, seines Zeichens Professor an der Harvard Business School. Allen Finance-Studierenden möchte ich wärmstens ans Herz legen, sich den Film „Der große Crash - Margin Call“ anzusehen, damit sie sich vor Augen halten, wie wichtig ein ethisches Geschäftsgebaren, Unternehmensverantwortung und Eigenverantwortung in der modernen Wirtschaftswelt sind.

 

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?

Mit gutem Beispiel voranzugehen, Leistung entsprechend zu würdigen und zu honorieren und im Bedarfsfall eine zweite Chance zu geben – darauf baut meine Führungsphilosophie auf. Ein Vorbild, also ein Mentor oder eine Mentorin, wäre im Hinblick auf meine persönliche Weiterentwicklung bestimmt eine großartige Unterstützung. Beruflich war ich bisher leider nicht in der glücklichen Lage, so eine Person, von der ich lernen oder mir in schwierigen Zeiten Hilfe erbitten kann, an meiner Seite zu haben.

 

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?

Ich widme mich mit Begeisterung dem Fitnesstraining und dem Schachspiel.

 

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Meine Wahl würde wohl auf einen Mathematiklehrer fallen. Ich mag Mathematik (wenngleich mir das erst lange nach meiner Schulzeit bewusst wurde) und unterrichte sehr gern, weil ich Freude daran habe, Wissen und Lebenserfahrung weiterzugeben. Für die moderne Gesellschaft und den langfristigen Fortschritt ist Bildung etwas ganz Wesentliches.

 

Warum würden Sie den Professional MBA Finance der WU Executive Academy empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?

Wer dieses Karriereprofil liest, hat wohl bereits erkannt, weshalb es sich lohnt, einen Finance-MBA zu machen. Das Programm der WU Wien möchte ich besonders empfehlen, da es zwei Faktoren ideal miteinander verbindet, und zwar: 1) eine grundlegende Managementausbildung, bei der es in Bezug auf die eigenen betriebswirtschaftlichen Grundwerte zu einem Prozess des Umdenkens, Erneuerns und Erweiterns kommt, sowie 2) die einmalige finanzwirtschaftliche Spezialisierung, im Zuge deren ultramoderne Finanztheorie und Best Practices mit einer internationalen Studienreise, die echten Mehrwert bietet, kombiniert werden, sodass die Studierenden nicht nur von einer internationalen Weiterbildung im Finanzbereich und richtungsweisendem Finanz-Know-how profitieren, sondern sich auch vernetzen und wertvolle Lebenserfahrung sammeln können. Dass es sich auszahlt, den Professional MBA Finance zu absolvieren, versteht sich von selbst!

Wordrap

Mein Lebensmotto:
„Kein Druck, keine Diamanten“.
Darüber kann ich lachen:
Mich, wenn ich Fehler mache.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben, um:
Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
In 20 Jahren werde ich:
Mich meines Lebens freuen und die Welt um mich herum lebenswerter machen.

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