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Career Story: Maria Eremina, Raiffeisenbank

12. Januar 2016

Global Executive MBA Alumna

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben?

In jedem Augenblick des Lebens treffen wir Entscheidungen. Manche sind simpel und man ist sich ihrer gar nicht bewusst (z. B. Lebensmittel einkaufen im Supermarkt). Andere hingegen haben, was die persönliche Geschichte angeht, einen prägenden Einfluss und geben dem Leben eine neue Richtung. Dass ich 2002 zu Raiffeisenbank kam, stellte für mich beruflich den ersten wirklich bedeutenden Schritt dar, weil damit mein weiterer Werdegang vorgezeichnet war. Die Gründung einer Familie und die Geburt meines Kindes haben mich ebenfalls geprägt; mein Leben wurde dadurch nicht nur viel bunter, sondern auch um völlig neue Emotionen bereichert. Und natürlich ist auch das EMBA-Studium an der WU Executive Academy eine jener Stationen, die immer gegenwärtig bleiben und durch die sich das Leben zweifelsohne verändert.

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?

Nein, hatte ich nicht. Ich habe mich von Anfang an bewusst für eine Laufbahn im Bankenbereich entschieden und möchte diese auch in Zukunft fortsetzen.

Wie und warum hat es Sie zur Raiffeisenbank verschlagen?

Als Jugendliche war es mein Traum und mein Ziel, einmal im Bankenbereich zu arbeiten. An der Universität studierte ich Bankwirtschaft. Gleich danach bewarb ich mich bei Banken. Raiffeisenbank gehörte zu jenen, die AbsolventInnen ohne Berufserfahrung einstellten. Anfangs war ich im Callcenter tätig. Im Laufe der Zeit lernte ich Neues und sammelte im Unternehmen, das wuchs und gedieh, Erfahrung.

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen?

Während der letzten Phase des MBA-Studiums wurde ich befördert, und zwar zur Geschäftsführerin eines Shared Service Centers. Damit übernahm ich Verantwortung auf einem für mich völlig neuen Niveau und war fortan für eine Vielzahl von Funktionen und Personen zuständig. An der WU Executive Academy erwirbt man natürlich das entsprechende Rüstzeug für die Bewältigung solcher Herausforderungen, am wertvollsten ist aber das neue „Ich“. Man ist reifer, denkt strategischer, hat einen weiteren Horizont, versteht das Unternehmen nicht zuletzt dank neuer Kontakte und Verbindungen besser und beginnt, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Was den MBA außerdem auszeichnet, ist, dass man Freundschaften mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen schließt.

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?

Mein größter beruflicher Erfolg ist zweifellos, dass ich die Leitung eines Shared Service Centers (SSC) mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnen und über 500 komplett unterschiedlichen Funktionen übernommen habe. Wir betreuen fünf Direktionen der Bank sowie das gesamte Filialnetz. Mit dem Projekt haben wir bei null angefangen – ohne Gebäude, MitarbeiterInnen oder funktionale Kompetenz, die wir ins neue SSC übernehmen konnten. Nach fast drei Jahren der Entwicklung kann ich sagen, dass das Center ein voller Erfolg ist, und möchte mich bei allen, die das möglich gemacht haben, bedanken.

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr? Ihre Ziele überhaupt? Gibt es etwas, was Sie unbedingt noch machen wollen?

Die Phase der Zentralisierung und Stabilisierung wird in meinem Shared Service Center in Kürze abgeschlossen sein. Im nächsten Schritt geht es um weitere interne Optimierung, Vereinfachung der Abläufe, Kompetenzausbau der MitarbeiterInnen und Kosteneffizienz. Da ich über einen reichen Erfahrungsschatz verfüge, würde ich mich in sehr naher Zukunft gern nach Möglichkeiten im internationalen Bankenbereich umsehen. Hier orte ich bei mir einen Entwicklungsbedarf. 

Was bedeutet für Sie „wahrer Luxus“?

So eine großartige Familie und Arbeit zu haben wie ich, bedeutet für mich „wahren Luxus“. 

Das letzte Buch/Film wofür Sie sich begeistern konnten?

„Der Streik“ von Ayn Rand. Weil ich hauptsächlich Fachliteratur las, lag das Buch längere Zeit „für später“ im Regal. Einmal damit begonnen, konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand legen.

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?

Indem ich Zeit mit meiner Familie und meinen FreundInnen verbringe, hinaus in die unberührte Natur Russlands gehe, wandere, Rafting betreibe und am offenen Feuer zu Gitarrenklängen singe.

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Mit einem Astronauten oder einer Astronautin! Es ist wohl eine großartige und faszinierende Erfahrung, aus einer Entfernung von einigen hundert Kilometern auf die Erde zu blicken und sich über die Menschheit, die Bedeutung des Lebens, die Gründe unserer Existenz auf dieser Welt, die Unendlichkeit des Universums und noch vieles mehr Gedanken zu machen.

Warum würden Sie den Global Executive MBA der WU Executive Academy empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?

Ohne den geringsten Zweifel empfehle ich den Global Executive MBA der WU Executive Academy allen starken Führungspersönlichkeiten, die ambitioniert, talentiert, etwas verrückt und voller Energie sind und wirklich Interesse daran haben,…

  • im Rahmen eines einzigen Programms in unterschiedlichste Rollen zu schlüpfen: PersonalchefIn, BuchhalterIn, CFO, MarketingleiterIn, COO, IT-LeiterIn.
  • umfangreiches Praxis-Know-how aus unterschiedlichsten Branchen zu erwerben.
  • die Kultur und Geschäftspraktiken anderer Länder zu verstehen.
  • schlaflose Nächte zu verbringen und jede Menge Hausaufgaben zu machen.
  • mehr Bücher, Artikel und Fallstudien denn je zu lesen.
  • ihre Führungs- und Verhandlungskompetenz sowie ihre Präsentationstechnik zu verbessern.
  • Geschäftskontakte zu knüpfen und sich weltumspannend zu vernetzen.
  • wunderbare Freundschaften zu schließen. 

Wordrap

Mein Lebensmotto:
Genieße das Leben!
Darüber kann ich lachen:
Mich :)
Fehler, die ich am ehesten verzeihe:
Perfektionismus
Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:
Käääääse
In 20 Jahren werde ich:
COO/Vorstandsmitglied einer großen Bank und glückliche Mutter von zwei (oder mehr!) Kindern sein.

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