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Career Story: Svetlana Prusova, FESCO Transportation Group

01.05.2017

Professional MBA Project Management Studentin

Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben? Warum?

  • Die Zeit, als ich für eines der führenden Telekommunikationsunternehmen in Russland – VimpelCom – als Kommunikationsmanagerin im Bereich External & Government Relations tätig war. Dadurch wurde mein Leben um eine Reihe interessanter Projekte und Herausforderungen in unterschiedlichsten und für eine Europäerin mitunter durchaus exotischen Teilen der Welt, wie z. B. Simbabwe, Algerien, Vietnam oder Kambodscha, bereichert. Für meine weitere berufliche Entwicklung war diese Station von grundlegender Bedeutung.
  • Das MBA-Studium an der WU Executive Academy – davon profitiere ich enorm, weil ich meine Erfahrung strukturieren, mir neues Wissen aneignen und persönlich wie beruflich wachsen kann.

 

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?

Ich wollte ursprünglich für das Außenministerium arbeiten, weil Diplomatin zu sein in meinen Augen eine sehr spannende und edle Aufgabe war. Nach Abschluss meines Studiums an der Staatlichen Linguistischen Universität Moskau begann ich in einem internationalen Unternehmensumfeld zu arbeiten und hatte Freude an meiner Tätigkeit. Meine derzeitige Funktion erlaubt es mir, einerseits mit öffentlichen – auch ausländischen – Stellen in wirtschaftlichen Belangen Kontakte zu pflegen und andererseits durch Reisen und Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen als Person zu wachsen. Daher denke ich, dass das, was ich jetzt beruflich mache, meinem ursprünglichen Traum recht nahe kommt.

 

Wie und warum hat es Sie zur FESCO Transportation Group verschlagen?

Es heißt, die größten positiven Veränderungen im Leben bewirken die Menschen, die wir kaum kennen. Als die Summa Group (eine in Russland ansässige Holding zu der unter anderem die FESCO Transportation Group gehört) vor fünf Jahren auf der Suche nach einer Vorstandsassistentin war, wurde ich der Personalabteilung von einem ehemaligen Kollegen, mit dem ich eigentlich nie wirklich viel zu tun hatte, als mögliche Kandidatin vorgeschlagen. So kam ich nach einigen Vorstellungsrunden und Tests zur Summa-Group-Holding. In den vergangenen fünf Jahren konnte ich meine berufliche Entwicklung innerhalb der Holding aktiv vorantreiben, sodass ich heute bei FESCO den Bereich External & Government Relations leite.

 

Was hat sich durch Ihr MBA-Studium beruflich verändert?

Abgesehen von offensichtlichen Vorteilen, wie der Möglichkeit, sich neues Wissen anzueignen, Erfahrungen mit Vortragenden und StudienkollegInnen auszutauschen, oder im Zuge von Besuchen bei führenden österreichischen Unternehmen (z. B. OMV, Voestalpine, Audi Hungaria, Frequentis) Interessantes zu lernen, hat der Professional MBA Project Management dazu geführt, dass ich anders an meine Arbeit herangehe – ich strukturiere sie besser, indem ich in meinem beruflichen Alltag vermehrt Projektmanagement-Tools einsetze.

Die Weiterbildung in Wien ist mit einer wichtigen Beförderung zusammengefallen und das wohl nicht zufällig. Zum Zeitpunkt der Beförderung war ich nämlich, dank des MBA-Studiums an der WU Executive Academy, bereits darauf vorbereitet, verstärkt Verantwortung für die Ergebnisse meiner Arbeit und der Arbeit der mir unterstellten MitarbeiterInnen zu übernehmen.

 

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?

Mein bislang größter beruflicher Erfolg ist vermutlich die Tatsache, dass ich bei der FESCO Transportation Group die Abteilung Government Relations von Grund auf aufgebaut und in weiterer Folge ihre Leitung übernommen habe. Das stellt nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Unternehmenstätigkeit dar, sondern hat sich auch als interne Erfolgsgeschichte erwiesen.

 

Was meinen größten persönlichen Erfolg angeht, so bin ich stolz auf mich (und eigentlich auf alle, die sich zu einem berufsbegleitenden MBA-Studium entschließen), dass es mir (bzw. uns) gelingt, während dieser doch recht stressigen, aber zugleich auch äußerst spannenden Zeit, Beruf, Studium und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen.

 

Welches sind Ihre Ziele im kommenden Jahr? Ihre Ziele überhaupt? Gibt es etwas, was Sie unbedingt noch machen wollen?

Etwas, worauf ich mich im kommenden Jahr sehr freue, ist die Studienreise in die USA als Teil der Weiterbildung an der WU Executive Academy. Ich war noch nie in den Vereinigten Staaten. Auch an der erfolgreichen Fertigstellung meiner Abschlussarbeit liegt mir viel. Beruflich strebe ich ganz klar danach, das Wissen aus dem MBA-Studium im Arbeitsalltag umzusetzen, damit ich für FESCO neue, interessante und gewinnbringende Projekte in die Wege leiten und die derzeit laufenden erfolgreich abschließen kann.

 

Rob Hill Sr. meinte einmal, sein Ziel sei, ein Leben zu führen, von dem er keinen Urlaub brauche. Das würde ich auch auf mein Leben anwenden, und dazu gehört mit Sicherheit die ideale Kombination von beruflichem Erfolg und persönlicher Zielerreichung.

 

Was bedeutet für Sie „wahren Luxus“?

Ausschlafen zu können und Zeit mit meiner Familie und meinen FreundInnen zu verbringen.

 

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?

„Reden, die unsere Welt veränderten“ von Simon Sebag Montefiore

„Das Reich der Sonne“ von Steven Spielberg

 

Wie würden Sie Ihre Führungsphilosophie beschreiben? Hatten Sie ein großes „Vorbild“?

Ich halte sehr viel von Führung, die Ergebnisse bringt, und denke, dass es in diesem Zusammenhang ganz wichtig ist, Menschen zu befähigen und Raum für persönliches Wachstum und persönliche Entwicklung zu geben, indem man ihnen mehr Verantwortung überträgt, als sie erwarten würden.

 

Wie schöpfen Sie abseits Ihres anspruchsvollen Berufes Kraft?

Ich treibe regelmäßig Sport und gönne mir von Zeit zu Zeit ein Wochenende „fernab von daheim“.

 

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Interessant wäre, etwa mit Larry King oder Piers Morgan zu tauschen und in einer Talkshow einen erfolgreichen und berühmten Unternehmer, oder eine erfolgreiche und berühmte Unternehmerin zu interviewen. So könnte ich von der Erfahrung meines Gastes und den Lebensprinzipien, die ihm geholfen haben erfolgreich zu werden, lernen und dieses Wissen dann eventuell auch in meinem Leben nutzen.

 

Warum würden Sie den Professional MBA der WU Executive Academy empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?

Das möchte ich anhand des Akronyms S.M.A.R.T. erläutern, von dem wir im Rahmen der Projektmanagement-Spezialisierung gehört haben, als wir bei unseren Trainingsprojekten Ziele festlegten. Es steht in diesem Fall allerdings nicht für Specific, Measurable, Attainable, Realistic, Timely – also Spezifisch, Messbar, Aktiv beeinflussbar, Realistisch, Terminiert –, sondern für Successful, Mature, Advanced, Result-oriented, Trained. Dank des Professional-MBA-Programms an der WU Executive Academy bin ich erfolgreicher, reifer, fortschrittlicher, ergebnisorientierter und besser ausgebildet – und deshalb SMARTer.

 

Davon abgesehen, glaube ich, dass es bei der Projektmanagement-Spezialisierung darauf ankommt, die während der Module zu bearbeitenden Übungsprojekte richtig auszuwählen. Denn dann kann man ohne Frage die meisten Methoden und Instrumente des Projektmanagements praktisch anwenden und von der Weiterbildung maximal profitieren.

 

Und natürlich haben mir die Besuche bei führenden österreichischen Unternehmen gefallen. Sie waren sehr lehrreich, nicht nur was Best Practices beim Einsatz von Projektmanagement-Tools angeht, sondern auch im Hinblick darauf, wie sich diese in meinen derzeitigen Tätigkeitsbereich übertragen lassen.

Wordrap

Mein Lebensmotto:
Tu dein Möglichstes und der Rest wird sich ergeben.
Darüber kann ich lachen:
Mich selbst.
Fehler, die ich am ehesten verzeihe:
Unzulängliche Verhaltensweisen, wie wir alle sie haben.
Mein letztes Geld würde ich ausgeben, um:
Zu reisen.
In 20 Jahren werde ich:
Mein Erfolgsgeheimnis, meinen Erfahrungsschatz und mein Wissen an engagierte Menschen, die am Beginn ihrer Berufslaufbahn stehen, weitergeben.

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