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CrossFit, schnelle Autos und große Pläne

06. Dezember 2017

Gegründet, ausgebaut oder expandiert: 4 Alumni erzählen von ihren Erfolgen

„Ich wollte etwas Erdiges machen“

Harald Trautsch hat sein eigenes CrossFit-Studio eröffnet – als Ausgleich zu seinen Digital-Unternehmen.

Gruppenfoto bei der Eröffnung
Die Eröffnung des CrossFit Studios im Viertel Zwei war gut besucht.

„Wenn du nach den Sternen greifst, kommst du zumindest bis zum Mond“, so lautet das Credo von Harald Trautsch. Der umtriebige Unternehmer und Absolvent des GEMBA-Programms 2012 hat schon immer groß gedacht. Parallel zu seinen Unternehmen in der Digitalbranche (Dolphin Technologies, Blue Monkeys, Everbill) hat er am 17. November 2017 das CrossFit-Studio Viertel Zwei nahe der WU eröffnet.

Funktionales Training in der Kleingruppe mit Abwechslung, Auspowern mit Spaß und ganzheitliches Ausdauer- und Krafttraining mit CrossFit werden auf 430 Quadratmetern Gesamtfläche geboten. Mentale und körperliche Fitness gleichermaßen will Trautsch mit seinem Konzept ermöglichen – und das zwischen 6 und 22 Uhr täglich. Er selbst hat sich einen kleinen Traum erfüllt: „Ich wollte etwas Erdiges im Dienstleistungsbereich machen. Ich bin sehr digitallastig, beschäftige mich sonst mit Consumer Journeys und Marketing Automation. Für mich persönlich ist das Studio ein Ausgleich von der digitalen Welt“, sagt der CrossFit-Fan.

Das CrossFit-Studio Viertel Zwei von Harald Trautsch befindet sich in der Trabrennstraße 2c, 1020 Wien. http://viertel-zwei.at. Studierende und Alumni der WU Executive Academy bekommen übrigens eine Ermäßigung auf den Mitgliedsbeitrag.

Oldtimer-Museum und 1. BMW-M-Showroom Europas – das besondere Autohaus

Mit Herzblut hat Pavel Vranek sein Autohaus Renocar in den ersten BMW-M-Showroom Europas verwandelt.

Männer betrachten einen Oldtimer
Die BMW-Oldtimer Sammlung der Vraneks beeindruckt mit wunderschönen Modellen.

Pavel Vranek spricht enthusiastisch über sein großes Re-Opening. „Wir wären schon über 450 KundInnen froh gewesen, es waren sogar 600 da!“ erzählt der Absolvent des Professional MBA Marketing & Sales. Vranek hat das Autohaus Renocar in Brünn, das er 2002 mit seinem Vater gegründet hat, umfassend ausgebaut und wiedereröffnet. 

Renocar ist an zwei Standorten vertreten – in Prag gibt es seit 2013 einen Showroom, das Autohaus in Brünn hat Vranek mit seinem Vater 1990 eröffnet. „BMW hat sich in den vergangenen 15 Jahren als Marke stark verändert, daher wollten auch wir einen neuen Showroom machen“, sagt Vranek. „Wir haben einiges investiert.“

Die Familie Vranek ist seit Jahrzehnten tief mit der Marke BMW verwurzelt. Der Vater hat 1968 seinen ersten BMW gekauft, ein Oldie mit Baujahr 1938. Er reparierte und verkaufte ihn. Bald sprach sich herum, dass er BMW-Autos reparierte – im Kommunismus gab es keine BMW-Werkstätten in Tschechien. Aus der Leidenschaft des Vaters wurde das Autohaus Renocar, das eine Verkaufslizenz von BMW erwarb. Sohn Pavel stieg ins Geschäft mit ein und hat es inzwischen übernommen. „Wir haben mit vier MitarbeiterInnen angefangen, heute sind es 205“, erzählt er.

Vater Vranek hat eine besondere Liebe zur Marke BMW. Eine wunderschöne Sammlung von mittlerweile 25 BMW-Oldtimern nennt Vater Vranek sein Eigen. „Auf unserem alten Gelände hatte mein Vater die Oldtimer verstreut stehen. Mit der Renovierung kam mir die Idee, aus der alten Halle ein Oldtimer-Museum zu machen.“ Auf 45.000 Quadratmetern gibt es nun am Standort Brünn nicht nur einen modernen BMW-M-Showroom mit PS-starken Modellen „um die 500, 600 PS“ und einen Showroom für die Marke Mini, sondern auch ein sehenswertes Oldtimer-Museum. Das sorgt für Furore:  Auf der Re-Opening-Feier war sogar der Vicepresident von BMW M zugegen. „Er hat mir gesagt, dass wir der einzige BMW M Showroom in Europa wären“, erzählt Pavel Vranek stolz.

Eindrücke von der Alumni-Reunion im Renocar-Autosalon (Prag)

Mehr zum Showroom lesen Sie unter www.renocar-bmw.cz

Gemeinsam gegen Produktpiraterie

Die Produktsicherheitsfirma Securikett hat vor kurzem ihre neue Zentrale in Münchendorf eröffnet: Werner Horn und Marietta Ulrich-Horn haben in Produktion und MitarbeiterInnen investiert.


Manchmal kann ein MBA ein Leben verändern. Oder sogar zwei. Marietta Ulrich und Werner Horn lernten einander um die Jahrtausendwende beim Programm Global Executive MBA an der WU Executive Academy kennen und lieben. Beide waren damals unzufrieden mit ihren Jobs: „Wir wollten damals internationaler arbeiten und uns persönlich weiterentwickeln“, erzählt Werner Horn.

Das Paar begann, sich mit dem zunehmend brisanten Thema Produktpiraterie und Produktfälschungen zu beschäftigen. Gefälschte Waren und Produktpiraterie richten für zahlreiche Marken und Unternehmen weltweit einen enormen Schaden an. Die beiden beschlossen, dagegen etwas zu unternehmen – im sprichwörtlichen Sinne: 2001 gründeten sie ihr Unternehmen Securikett, das sich der Produkt- und Markensicherheit verschreibt. Die Horns begannen,  Sicherheitsetiketten- und siegel für Verpackungen zu produzieren, später kam digitaler Schutz über eine eigene Cloud-Software, Verschlüsselung von Produkt-Codes und Online-Verifikation dazu. Heute gehört Securikett mit einem Exportanteil von 80 Prozent in 35 Länder weltweit zu den Marktführern in diesem Bereich. Der Schmuckhersteller Swarovski, der Pharmakonzern Bayer und die Marke Tangle Teezer zählen zu den Kunden von Securikett.

Werner Horn & Marietta Ulrich-Horn
Werner Horn & Marietta Ulrich-Horn bei der Eröffnung des neuen Standorts.

Am 9. November feierten 270 KundInnen gemeinsam mit Marietta Ulrich-Horn und Werner Horn die Eröffnung des neuen Standorts in Münchendorf. In der neuen Fabrik sollen Produkte und Services von Securikett weiterentwickelt werden. Das Gebäude mit Produktion, Lager, Verwaltungstrakt und dem "Casino" (Aufenthaltsbereich und Küche) bietet den MitarbeiterInnen einen ansprechenderen und besser ausgestatteten Arbeitsplatz. In die Drucktechnologie wurde bereits investiert, Werner und Marietta Ulrich-Horn planen auch weitere Expansionen: Dafür gibt es am neuen Standort Platz für weitere Maschinen, mehr Kapazität und mehr Raum für Innovation und Forschung. Seit der Betriebseröffnung im Jahr 2003 hat das Unternehmen 55 Arbeitsplätze geschaffen, demnächst will man die Zahl der Mitarbeiter in Produktion, IT und Forschung weiter ausbauen. „Der neue Standort ist für bis zu 120 MitarbeitInnen ausgelegt. Wir planen auch, Joint Ventures und internationale Vertriebskanäle in weitere Länder weltweit auszubauen“, resümiert Werner Horn.

Bild des Securikett Gebäudes in Münchendorf
Mit der Eröffnung am Standort Münchendorf ist auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze geplant.

Lesen Sie hier das spannende Career Story von den beiden Global Executive MBA-AbsolventInnen. Mehr Information über ihr Unternehmen finden Sie unter www.securikett.com.

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