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Mein Sofia in 24 Stunden

23. April 2019

Iliana Schmatelka nimmt uns mit und zeigt uns ihr Sofia

Wer kennt eine Stadt besser als Einheimische oder Menschen, die seit vielen Jahren dort leben? Global Executive MBA Alumna Iliana Schmatelka, in Sofia geboren und aufgewachsen, kehrt immer wieder gerne nach Hause zurück und verrät uns ihre liebsten Bars, Plätze und verborgenen Fleckchen, die für sie das besondere Flair von Sofia ausmachen. Lernen Sie die Stadt aus einem ganz persönlichen - und höchstwahrscheinlich auch ganz neuen - Blickwinkel kennen.

Bild von Iliana und Freunden
Iliana Schmatelka zeigt uns ihr Sofia.

“Sofia will never become Prague”, sagte vor einigen Jahren zu mir ein wichtiger Mann einer bekannten Hotelkette, nachdem ich viel daran gearbeitet hatte, ihm die besten Plätze, für den Bau eines Businesshotels in der Stadt zu zeigen. Diese Aussage hat mich damals ins Herz getroffen. Heute würde ich ihm viel selbstbewusster antworten, dass „es Sofia überhaupt nicht notwendig hat, wie Prag zu sein“, weil es vieles andere Schöne und Interessante bietet:

 

  • die Weisheit der Geschichte, die im siebenten Jahrhundert vor Christus begann,

  • das Flair einer modernen europäischen Stadt und vor allem

  • das Gefühl, zu Hause und im Freundeskreis zu sein, das die Sofioter allen ihren Gästen schenken. 

     

24 Stunden sind für jede Stadt zu wenig, um behaupten zu können, sie erlebt zu haben. Da Sofia jedoch für jede Vorliebe das Richtige bietet, reicht auch ein Tag, um zu wissen, dass man wiederkommen will.

 

 

Essen & Trinken

Welches ist dein Lieblingsrestaurant / deine Lieblingsbar / dein Lieblingscafé in Sofia? Warum? Was darf man sich dort keinesfalls entgehen lassen?

 

„Made in blue“ ist für mich ein „Muss“ – nicht nur, weil die tollen Speisen, die mit viel Fantasie und Liebe zubereitet werden, wie „zu Hause gekocht“ schmecken, sondern auch, weil die Atmosphäre in dem alten Sofioter Haus mit eigenem Garten, durch die vielen alten und verschiedenen Möbel und Bilder an den Wänden sehr stark den bulgarischen Wohnungen aus der Vergangenheit ähnelt. Auch zu Mittag sollte man hier reservieren, um sicher einen Tisch zu bekommen. 

 

Obwohl auch VegetarierInnen und VeganerInnen mit der bulgarischen Küche allgemein viel Spaß haben, ist bei einem Besuch in Sofia "Sun Moon" ein „Muss“ für sie. Es ist eine Kette von Lokalen, wo man nicht nur eine große Vielfalt an vegetarischen und veganen Köstlichkeiten in einer angenehmen Atmosphäre genießen, sondern auch viele ausgefallene Sorten frischen Brotes kaufen kann, denn „Sun Moon“ ist eigentlich eine Bäckerei.

 

Wer am Abend ein Gourmetessen bevorzugt und anschließend einen Cocktail in der hauseigenen Bar bei schöner Musik genießen möchte, sollte unbedingt in der neuen Spaghetti Kitchen & Bar reservieren.

 

Anschließend empfehle ich, auf einen Drink in der Roof Bar des Sense Hotels, die den schönsten Ausblick über die Stadt und zur Alexander Nevski Kathedrale bietet, vorbeizuschauen, bevor man falls es Freitag oder Samstag ist, die Nacht in der Swinging Hall – für mich einer der interessantesten Live-Music-Clubs der Stadt – ausklingen lässt. Als Jazz-, Pop- oder Rockfan, kann man hier mit etwas Glück in einer ungezwungenen Atmosphäre viele bekannte internationale, aber auch einige der besten bulgarischen MusikerInnen auf der Bühne erleben. Spontanität und Freude an Musik werden hier großgeschrieben. Die Gruppen und Musikrichtungen sind im aktuellen Programm des Clubs in facebook ersichtlich .

 

Meistens von Donnerstag bis Samstag bieten auch die in Sofia sehr beliebten Piano Bars Live-Music an. Mein Favorit darunter ist die Camino Bar mit einer Whisky Bar & Dinner für alle die Salonmusik lieben und die Nachtbar mit populärer internationaler und bulgarischer Musik.

 

Verborgene Plätze

Du kennst Sofia sehr gut. An welchen Orten, die nicht im Reiseführer stehen, sollte man deiner Meinung nach unbedingt gewesen sein? Verrate uns doch, bitte, deine Geheimtipps.

 

Während eines Spazierganges durch Sofia würde ich auf alle Fälle folgende Plätze besuchen:

Als Anfang das älteste Gebäude der Stadt - die Rotunde des Heiligen Georg, die sich direkt hinter dem Sofia Balkan-Hotel und unmittelbar neben den vielen Ausgrabungen rund um den „Sveta Nedelja“ Platz befindet – ein „Muss“ für alle Besucher der Stadt.

 

 

 

Iliana Schmatelka vor der Rotunde des Heiligen Georg.
Iliana Schmatelka vor der Rotunde des Heiligen Georg.
Bild von Iliana Schmatelka im Jenski Pazar

Nach einem Kaffee an der hauseigenen Bar der Sofioter Zentralmarkthalle, genannt „Halite“ und erbaut im Neorenaissance-Stil, geht es weiter zur Vielfalt des größten Freiluftmarktes im Stadtzentrum, des „Jenski Pazar“ (Frauenmarkt), der unmittelbar hinter der Zentralmarkthalle bei der Eksarch-Josif-Straße beginnt und  in der Nähe der Lavov Most (Löwenbrücke) endet.

 

Für BesucherInnen, die einen zweiten Tag in Sofia verbringen möchten, oder für AbenteurerInnen ein „Muss“ ist die Fahrt zum Vitosha-Gebirge mit dem alten offenen Sessellift „Dragalevtzi – Goli Vrah“. Die Talstation ist direkt vor dem bekannten Folklore-Restaurant „Vodenitzata“ (die Wassermühle) im Stadtteil „Dragalevtzi“. Von der oberen Liftstation, „Goli Vrah“ (Nackter Gipfel), aus sind in ca. 15 Min. die bekannte Gebirgshütte „Aleko“ und in ca. 1,5 bis 2  Stunden der höchste Gebirgsgipfel „Cherni Vrah“ (der Schwarze Gipfel) erreichbar. Es ist unbedingt notwendig, sich vorher über die Wetterbedingungen zu informieren, besonders wenn man den Aufstieg zum „Cherni Vrah“, 2.300 Meter hoch, plant. Verbunden mit einem Mittag- oder Abendessen im „Vodenitzata“ wird der Tag unvergesslich bleiben. 

 

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