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Mit LinkedIn Empfehlungen besser gefunden werden

19. Januar 2016

Warum es sich lohnt, einen näheren Blick auf dieses mächtige Instrument zu werfen.

Von Ritchie Pettauer

Die Meinungen und Bewertungen von KundInnen und GeschäftspartnerInnen spielen 2016 im Internet eine wichtige Rolle bei Kaufentscheidungen – nicht nur in Online Shops und Bewertungsportalen, sondern auch auf LinkedIn. Reviews heißen hier Empfehlungen („Recommendations“). Diese Kommentare von MitgliederInnen über ihre Kontakte dienen keineswegs nur als optischer Profil-Aufputz, sondern haben gravierende Auswirkungen auf die Sichtbarkeit des eigenen Profils.

Je mehr befürwortende Empfehlungen man von seinen Kontakten erhält, desto weiter oben wird das eigene Profil in der Suche angezeigt. Um von den Auswirkungen auf die Suche optimal profitieren zu können, sind dabei jedoch einige Besonderheiten zu beachten:

  1. Der Empfänger einer Empfehlung wählt aus, ob er diese öffentlich auf seinem Profil anzeigen will. Negative Bewertungen haben hier nichts verloren, Empfehlungen sollten stets die eigene Wertschätzung für den empfohlenen Kontakt ausdrücken.
  2. Der Verfasser einer Empfehlung wählt aus, in welchem Hierarchieverhältnis er zum Empfänger steht/stand und auf welcher Position sich die Empfehlung bezieht, wobei die Auswahlliste alle am Profil eingetragenen Positionen enthält.
  3. LinkedIn bewertet Empfehlungen von VorgesetztInnen, ManagerInnen und LehrerInnen an ihre MitarbeiterInnen/Studierenden höher als vice versa.
  4. Einmal verfasste Empfehlungen können später jederzeit wieder gelöscht werden und verschwinden dann auch vom Profil des Empfängers, so dieser sie dort anzeigt.

Sie können alle enthaltenen und verfassten Empfehlungen über das Recommendations-Tool verfassen, das Sie unter diesem Link direkt erreichen: https://www.linkedin.com/recs/received 

Eine Person empfehlen

Um eine Empfehlung für den gewünschten Kontakt zu verfassen, klicken Sie in der Verwaltungsansicht auf „Empfehlungen schreiben“ und wählen anschließend den gewünschten Kontakt aus. Oder Sie öffnen zuerst die Profilseite der betreffenden Person und klicken anschließend auf den nach unten zeigenden Pfeil rechts neben „Nachricht senden / Send a message“:

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Im folgenden Bildschirm verfassen Sie Ihre Empfehlung. Inhaltlich sollten Sie sich dabei an üblichen Business-Konventionen orientieren, üblich sind ein bis drei Absätze.  

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Nach Auswahl des Geschäftsverhältnisses und der jeweiligen Positionen folgt der eigentliche Text. Im letzten Feld können Sie die Standardbenachrichtigung, die der empfohlene Nutzer erhält, beliebig ändern und Ihrer Nachricht so einen persönlicheren Touch verleihen.

Wie erhält man Empfehlungen?

Wie oft im Social Media Bereich leben solche Empfehlungssystem vom Austausch: Je mehr Kontakten Sie ein gutes Zeugnis ausstellen, desto mehr Empfehlungen werden Sie zurückbekommen.

LinkedIn stellt aber auch eine explizite Anfragemöglichkeit bereit: Unter dem Punkt „Um Empfehlungen bitten“ (www.linkedin.com/recs/ask) wählen Sie zuerst jene Position aus, für die Sie gerne Empfehlungen hätten und anschließend bis zu drei Kontakte. Nach Eingabe von Beziehung und Position haben Sie wiederum die Möglichkeit, die vorausgefüllte Standard-Nachricht anzupassen.

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Wird Ihre Anfrage positiv beantwortet, taucht die neue Empfehlung ab sofort unter dem Menüpunkt „erhalten“ auf (www.linkedin.com/recs/received). Hier können Sie die Reviews beliebig sortieren und für jeden einzeln entscheiden, ob er auf Ihrem Profil auftauchen soll.

Die einzelnen Recommendations tauchen dort sowohl direkt bei den einzelnen Positionen als auch gesammelt am Ende des Profils auf.

Fazit: Empfehlungen zu verfassen respektive um selbige zu bitten, ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden. Der lohnt sich aber durchaus: Einerseits profitieren Sie vom Such-Bonus, andererseits machen solche Testimonials ein Profil natürlich viel vertrauenswürdiger.

Besonders entscheidend ist der richtige Zeitpunkt. Gewöhnen Sie sich an, gleich nach erfolgreichen Projektabschlüssen, abgeschlossenen Seminaren etc. Ihre GeschäftspartnerInnen um eine Empfehlung zu bitten. Und wenn Sie das ganze gleich mal ausprobieren wollen… dann freue ich mich natürlich sehr über eine Empfehlung: http://datadirt.net/recommend

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