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The Time is Now: Die Krise als idealer Zeitpunkt für den MBA

14. Juli 2020

Optimale Lernerfahrung dank innovativer Hybrid-Lehre

Viele Führungskräfte und High Potentials stellen sich dieser Tage die Frage: Ist die Krise der richtige Zeitpunkt, einen MBA zu machen? „Auf jeden Fall“, sagt Prof. Barbara Stöttinger. Die Dekanin der WU Executive Academy analysiert im Folgenden, warum sich gerade Krisenzeiten besonders gut für einen MBA eignen und erklärt, wie sich die WU Executive Academy vor dem Hintergrund der Corona-Krise auf den Start der MBA-Programme im Herbst vorbereitet hat, um den Studierenden dank innovativer Hybrid-Lehre die optimale Lernerfahrung bieten zu können.

Bild einer MBA Graduierungskappe
Gerade in Krisenzeiten ist ein MBA ein gutes Investment in die Zukunft.

Die Erfahrungen vieler Business Schools weltweit nach der Wirtschaftskrise 2008 haben gezeigt, dass Menschen gerade die Krise dazu nutzen, sich für den nächsten Karriere-Schritt bereit zu machen. „Und das gelingt am besten, wenn man in die eigenen (Führungs- und Management-) Kompetenzen, also in den eigenen Marktwert investiert, um - nach der Krise – einen Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt zu haben. Eine Frage, die viele in diesem Zusammenhang berechtigterweise stellen, ist: Kann das auch in Zeiten von Corona in vollem Ausmaß gelingen? Die Antwort ist: Ja. Und zwar deshalb, weil moderne Hybrid-Lehre alles bietet, was eine MBA-Weiterbildung auf internationalem Spitzenniveau braucht“, sagt Barbara Stöttinger, Dekanin der WU Executive Academy.

Hybrid-Lehre: das Beste aus zwei Welten

Die Corona-Krise hat die MBA-Studiengänge der WU Executive Academy in nur wenigen Wochen in ein neues Zeitalter katapultiert, mit deutlichem Mehrwert, wie sich herausstellt: „Für unsere neuen Studiengänge ab Herbst gilt zwar: Die Angebote bei uns am Campus haben oberste Priorität, weil wir glauben, dass das physische Miteinander und das Lernen am modernen Campus einzigartige Erfahrungen sind. Sollte das aber aufgrund etwaiger Reisebeschränkungen durch Covid-19 nicht allen TeilnehmerInnen möglich sein, haben wir attraktive Alternativen geschaffen“, so Stöttinger. Jeder Hörsaal wird mit hochmodernem IT- und interaktivem Multimedia-Equipment ausgestattet, das echten Hybrid-Unterricht ermöglicht. Anwesende Studierende können so etwa in der Kleingruppe auch virtuell mit KollegInnen, die nicht anreisen konnten, zusammenarbeiten, diese wiederum können vom Vortragenden auch in Diskussionen im Plenum hinzugeschaltet werden. „Ein besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, dass gerade auch abwesende MBA-Studierende in vollem Umfang an unseren Programmen am Campus teilnehmen können. Und das soll sich für sie auch genauso anfühlen.“

Bild vom Umbau des MBA Hörsaals
Die Ausstattung mit interaktivem Multimedia-Equipment ermöglicht echten Hybrid-Unterricht.

Blended Learning gehört die Zukunft

„In den letzten Monaten haben wir so viel gelernt, ausprobiert und getüftelt – es wäre doch schade, nicht alles, was den TeilnehmerInnen einen „added value“ bietet, auch nach der Krise beizubehalten“, so Stöttinger. Schon während des Lockdowns wurden alle Module digital und virtuell angeboten, diverse digitale Formate auf die Bildschirme der TeilnehmerInnen aus aller Welt gebracht. Interaktiv arbeitete man in Kleingruppen, diskutierte und machte eben in virtuellen Sessions Reflexionsübungen und Business Case Studies – wie es sonst im realen Klassenraum üblich ist.

Portrait Barbara Stöttinger

Prof. Barbara Stöttinger

  • Dekanin der WU Executive Academy

Die Bilanz ist überraschend positiv: Wir sind gut aufgestellt. Das spiegelt sich auch im Feedback unserer TeilnehmerInnen wider. Wir haben viel Lob bekommen, nicht nur dafür, wie schnell wir auf Distance-Teaching umgestellt haben, sondern auch dafür, wie gut das Online-Studieren der TeilnehmerInnen klappt. All unsere Erfahrungen der letzten Monate und die Rückmeldungen der Studierenden stimmen uns für den Herbst sehr optimistisch.

Besonders erfreulich ist, dass Alumni in den vergangenen Monaten immer wieder selbst Alumni-Reunion-Abende und Netzwerk-Events virtuell veranstaltet haben – mit großem Erfolg. „Das eröffnet auch für im Ausland lebende Studierende und Alumni die Möglichkeit, an unseren Networking-Events ortsunabhängig teilzunehmen und das WU EA Netzwerk noch besser nutzen zu können“, sagt Barbara Stöttinger. Auch die Gastvortragenden von Executive-Search-Unternehmen gaben virtuell Einblicke in Jobsuche und coachten die Studierenden für diese spezielle Zeit am Arbeitsmarkt.

Weiterbilden in Zeiten der Krise: Karriere-Boost und Skills-Motor

„Wir haben in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise gottseidank kaum Rückgänge bei den Anmeldungen zu unseren MBA-Studiengängen“, sagt Barbara Stöttinger. „Die Bereitschaft, in die eigene Weiterbildung und Aufwertung der Karriere zu investieren, ist hier eher konjunkturunabhängig“, sagt sie. Ein MBA-Studium benötigt persönliches Commitment – und diesem, ist der Entschluss einmal gefasst, kann auch externe Faktoren offenbar wenig anhaben. Hinzu komme: „Gerade in Zeiten der Krise braucht es auf den Führungsebenen viel Struktur und fundiertes Wissen, um Wechselwirkungen und wirtschaftliche Zusammenhänge sowie zukunftsweisende unternehmerische Entscheidungen besser abschätzen zu können. Das zeigte sich auch während der Finanzkrise im Jahr 2008“, so Stöttinger.

Die Hauptmotive für die Teilnahme an einem MBA-Programm jedoch waren und sind auch in Zeiten der Krise unverändert geblieben: der nächste Karrieresprung oder auch die Selbstständigkeit als Unternehmer. Das wird auch in Zukunft so bleiben und sich möglicherweise verstärken. Gerade in der aktuellen Corona-Krise hätten viele Menschen ihren bisherigen Karriereweg reflektiert und sehen Veränderungsbedarf. An der richtigen Schlüsselposition im Unternehmen mit Know-how in Digital Leadership, mit zukunftsweisender Positionierung und dahingehendem Fachwissen macht man sich auch längerfristig für den Arbeitgeber unabdingbar. Hinzu kommt: Längst zählen nicht mehr nur fundiertes betriebswirtschaftliches Know-how, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung hin zu einer reifen, umsichtigen und nachhaltig denkenden Führungspersönlichkeit. „Gerade hier bieten wir auch zahlreiche begleitende Coaching-Formate an, die ebenfalls virtuell stattfinden. Im schon bisher online geleiteten Leadership Lab etwa fördern wir die TeilnehmerInnen in ihrer Reflexion und in der Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität und schulen ihre Qualitäten und Kompetenzen in Sachen Selbstführung“, sagt Stöttinger.

Bild einer Frau mit MBA als Digital Leader
Nicht nur in Zeiten der Krise, sondern auch darüber hinaus, wird Know-how im Digital Leadership immer wichtiger.

Bahn frei für Digital Leadership

Auch inhaltlich finden brandaktuelle Themen zur Bewältigung der Corona-Krise in allen MBA-Modulen als Querschnittsmaterie Eingang. Gemeinsam mit ihren KollegInnen beleuchten die TeilnehmerInnen Themen wie die beschleunigte Digitalisierung und Transformation von Geschäftsfeldern anhand aktueller Cases und vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Studierenden erhalten somit nicht nur dringend benötigtes Fachwissen und Input aus der Praxis, sie haben bei vielen Gelegenheiten auch die Möglichkeit, in ihre eigene Positionierung als Digital Leaders zu investieren.

Wie sich Covid-19 auf unsere MBA-Programme auswirkt und was Sie darüber wissen sollten, finden Sie hier.

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