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Weibliche Führungskräfte und der richtige MBA

05.11.2015

Wie weibliche Führungskräfte beruflich vom richtigen MBA profitieren können.

Den jüngsten Statistiken zufolge sind die Unternehmen mit dem größten finanziellen Erfolg auch jene mit den meisten weiblichen Führungskräften. Allerdings liegen Frauen in puncto Position und Verdienst noch immer hinter ihren männlichen Kollegen zurück. Die gute Nachricht lautet, dass Executive Education eine der besten Möglichkeiten bietet, diesem Missstand abzuhelfen. Ein MBA stellt zwar keine Garantie für einen Aufstieg ins Top-Management dar, für viele weibliche Führungskräfte ist er aber eine wertvolle Investition in ihre Karriere und ihre persönliche Zukunft, die viel bewirken kann, wenn es darum geht, Erfolgsbarrieren zu überwinden.

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Prof. Barbara Stöttinger, Dekanin der WU Executive Academy, über acht ganz wesentliche Vorteile, die ein MBA vor allem für weibliche Führungskräfte bereithält:

  1. Weltumspannendes berufliches Netzwerk
    Sich mit anderen Führungskräften international nachhaltig vernetzen und Kontakte mit Mehrwert knüpfen zu können, stellt für viele MBA-Teilnehmerinnen einen der größten Pluspunkte dar. Spezielle weibliche Führungskräfte schätzen oft die wertvollen beruflichen Beziehungen und das Netzwerk und nutzen aktiv die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe, auch noch lange nach Studienabschluss. Nicht selten gründen MBA-KollegInnen gemeinsam Unternehmen, engagieren einander oder empfehlen GeschäftspartnerInnen jemanden aus ihrer Klasse, weil sie die Stärken und Schwächen ihrer KameradInnen genau kennen. Ein solides berufliches Netzwerk ist zwar keine Garantie für eine erfolgreiche Karriere, aber ohne Frage äußerst wertvoll, was das Ausloten von Möglichkeiten angeht.
     
  2. Wirtschaftliches Knowhow
    Mit dem richtigen MBA erwirbt man nicht nur fundiertes Wissen in den Bereichen Analyse, Decision-making und Leadership, sondern auch umfassende Soft Skills. Gerade hier können weibliche Führungskräfte die ihnen oft zugeschriebenen besonderen Fähigkeiten einbringen, wodurch nicht nur die Diversität in der Klasse, sondern gleichzeitig auch das Gespür für Diversität im Alltag von ManagerInnen gefördert wird. Zudem bietet die Klassengemeinschaft den Studierenden ein ideales Umfeld, in dem sie lernen, in heterogenen Teams zu arbeiten, mit zeitlichen Zwängen umzugehen und Risiken strategisch zu bewerten, anstatt sie nur verringern zu wollen. Es ist gerade dieses herausfordernde, aber zugleich bereichernde Setting, in dem weibliche Führungskräfte ihren unternehmerischen Scharfsinn und ihr Gespür für potentielle Geschäftsmöglichkeiten zusätzlich schärfen können.
     
  3. Erfolg durch Selbstvertrauen
    Führungskräfte brauchen eine gesunde Portion Selbstvertrauen. Neben vielen weiteren Dingen lernt man während eines MBA-Studiums, andere zu überzeugen, den eigenen Standpunkt zu verteidigen und nicht klein beizugeben, wenn man herausgefordert wird. Viele ManagerInnen erfahren genau dadurch eine ungemeine Stärkung ihres Selbstvertrauens. Letztlich geht es beim Diskutieren und Lernen mit StudienkollegInnen nicht nur um den Erwerb von Knowhow, sondern auch darum, am eigenen Rollenverständnis als Führungskraft zu arbeiten und für die nächste Herausforderung bereit zu sein.

  4. Austausch über Best Practices mit Gleichgesinnten
    In den letzten Jahren hat die Zahl der weiblichen Führungskräfte, die ein MBA-Studium beginnen, stetig zugenommen, sodass ihr Anteil in einigen MBA-Klassen bereits über 50 % liegt. Das sind ideale Voraussetzungen, um als Programmteilnehmerin Gleichgesinnte zu treffen, die sich mit genau den gleichen Herausforderungen konfrontiert sehen. So können sie einerseits Best-Practice-Beispiele untereinander auszutauschen, und andererseits voneinander lernen, wie man sich in einem schwierigen Geschäftsumfeld am besten behauptet.
     
  5. Perspektivenwechsel
    Manchmal braucht es nur eine etwas andere Perspektive, um für die großen beruflichen Veränderungen bereit zu sein, und genau das schätzen viele weibliche Führungskräfte an einem MBA: Wer einen MBA macht, schärft das eigene Gespür für Möglichkeiten, erweitert seinen Horizont radikal und erwirbt das Rüstzeug und Selbstvertrauen, um diese Möglichkeiten auch entsprechend nutzen zu können. Es geht darum, sich eine neue Art des Denkens anzueignen, die sich nicht selten auf alle Bereiche des Lebens auswirkt. Hinzu kommt, dass man als ManagerIn während des MBA-Studiums gezwungen ist, in großen Dimensionen zu denken. Und weil man ständig mit Menschen zu tun hat, die ebenfalls im großen Stil planen, große Träume träumen und sich große Ziele setzen, kann das eine in höchstem Maße überwältigende Erfahrung sein. Was mit einem kleinen Perspektivenwechsel beginnt, führt nach einiger Zeit nicht selten zu einer völlig neuen Sichtweise.
     
  6. Extraportion Glaubwürdigkeit
    Ein MBA-Abschluss von einem renommierten internationalen Anbieter zeugt vom Bestreben einer Führungskraft, sich wirtschaftliches Knowhow anzueignen, dieses erfolgreich in die Praxis umzusetzen und so Spitzenleistungen zu erzielen. Zudem lässt er Personalverantwortliche unmissverständlich erkennen, dass man Neues entdecken, lernen und wachsen möchte. Viele weibliche Führungskräfte sehen bei der Bewerbung um gehobene Managementpositionen in dieser „Extraportion Glaubwürdigkeit“ einen beträchtlichen Vorteil gegenüber anderen KandidatInnen, weil dadurch deutlich wird, wozu sie zu leisten imstande sind.

  7. Strategische Karriereentwicklung
    Neben der Vermittlung modernen Managementwissens und innovativer Methoden des Wirtschaftens bieten gute Business Schools eine breite Palette an Career Services. Studierende und Alumni wissen, wie wertvoll die Karriereförderung im Rahmen des Programms ist, da viele die Zeit der Weiterbildung auch für ihre strategische Karriereentwicklung nutzen. Vor allem weibliche Führungskräfte schätzen die persönliche Betreuung durch KarriereexpertInnen, weil sie so auf individueller Basis vertiefen können, was sie während des Studiums gelernt haben. Auch durch Karriereworkshops, CV Checks und Beratungsgespräche werden sie dabei unterstützt, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen auszuloten und ihre Führungskompetenz in ihrem aktuellen beruflichen Umfeld weiterzuentwickeln.
     
  8. Flexibilität
    Der Aufbau der meisten MBA-Programme trägt dem Lifestyle vielbeschäftigter ManagerInnen Rechnung. Speziell weibliche Führungskräfte sehen in der Flexibilität, die sich aus dem berufsbegleitenden Format und dem Einsatz innovativer E-Learning-Technologien ergibt, einen unschätzbaren Vorteil, weil sie ihnen ermöglicht, Arbeit, Familie und ein anspruchsvolles MBA-Studium besser miteinander zu vereinbaren.

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