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    • Grundlagen der Unternehmensführung

      Die Lehrveranstaltungen im Fach „Grundlagen der Unternehmensführung“ vermitteln den Studierenden die Fähigkeit, wichtige Zusammenhänge in den betriebswirtschaftlichen Kernbereichen zu erkennen. In diesem Fach steigen die Studierenden direkt in die Kernbereiche der Betriebswirtschaft ein, erfassen die Zusammenhänge und Interdependenzen zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und ergänzen die Innensicht mit der Marktperspektive, d.h. den Einfluss von Markt & Kunde auf Unternehmen im digitalen Zeitalter.

      Ziel dieses Faches ist es, sicherzustellen, dass Studierenden gleich zu Beginn Ihres Studiums über das Grundverständnis verfügen, welches für die Entwicklung von Experten für alle Bereiche des Wirtschaftslebens essentiell ist. Darüber hinaus ist es Ziel dieses Faches, Betriebswirtinnen und Betriebswirte auszubilden, die nach Abschluss neben dem entsprechenden Fachwissen über die Problemerkennungs-, Lösungs- und Umsetzungskompetenz verfügen, in einer komplexen und globalen Umwelt relevante Entscheidungen zu treffen. Dabei wird großer Wert auf eine entsprechende didaktische Umsetzung gelegt, welche dieses Ausbildungsziel gewährleisten kann.

    • Globale Märkte

      Ziel des Faches „Globale Märkte“ ist es, den Studierenden die Notwendigkeit des Verstehens gesamtgesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zusammenhänge in einer globalisierten Welt zu verdeutlichen, welches für das Management von betriebswirtschaftlichen Teilbereichen relevant ist.

      Das wirtschaftliche Umfeld der Gegenwart ist durch Dynamik und globale Vernetzung geprägt. Dies erfordert nicht nur profundes Fachwissen über gesellschaftspolitische, makro- und mikroökonomischen Zusammenhänge, sondern auch die Kompetenz, den Einfluss dieser Faktoren auf das eigene Unternehmen einschätzen und daraus die wesentlichen Managemententscheidungen ableiten zu können. Wesentlich ist dabei auch zwischen Einflüssen hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Unternehmen unterscheiden zu können und in einem volatilen Umfeld flexible Problemlösungen zu finden.

      Unternehmensentscheidungen in einem globalen Unternehmensumfeld reichen oft weit über den eigenen Standort hinaus. Daher sind Themenbereiche wie Wirtschaftsethik und gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) für Führungskräfte sowohl aus wirtschaftlicher als auch gesellschaftspolitischer Perspektive in hohem Maß relevant und hochaktuell. In dieser Lehrveranstaltung reflektieren Sie Ihre Rolle als Führungskraft in einer globalen Welt nicht nur aus der wirtschaftlichen, sondern auch aus der ethischen Perspektive im Sinne eines Responsible Leaderships. Die Lehrveranstaltung verknüpft hierbei traditionelle Sichtweisen und Theorien ethischer Führungsverantwortung von zwei Jahrtausenden mit aktuellen Problemstellungen des Wirtschaftsalltages in der heutigen Zeit.

    • Strategische Unternehmensführung

      Ziel dieses Faches „Strategische Unternehmensführung“ ist eine Auseinandersetzung mit der systematischen Betrachtung der strategischen Unternehmensführung, der Unternehmensidentität, einer Branchen- und Wettbewerbsanalyse sowie dem Prozess der Unternehmensentwicklung. Strukturentscheidungen und Diskussion rund um Unternehmenskultur und Führung komplettieren diese analytische Betrachtungsweise. Studierende sollen erkennen, dass durch Strategische Unternehmensführung die Zukunft eines Unternehmens unter Einbeziehung aller unternehmensrelevanter Einflussfaktoren, sowohl auf sach-rationaler als auch auf unternehmenskultureller Ebene beeinflusst als auch nachhaltige Erfolgspotenziale generiert werden.

      Die Studierenden bekommen Rüstzeug, welches sie für die direkte Umsetzung im beruflichen Alltag vorbereiten soll. Im Rahmen dieses Faches ist daher der Praxisbezug ebenso essentiell wie das Erarbeiten einer theoretisch fundierten Wissensbasis. Die in diesem Fach erlangten Kernkompetenzen bereiten somit optimal auf den Einsatz in der Praxis vor.

    • Strategisches Marketingmanagement

      „The purpose of a firm is to create and keep customers“ (Peter Drucker). Diese zentrale Aufgabe eines Unternehmens steht im Mittelpunkt des Strategischen Marketingmanagements Dabei geht es nicht nur um ein umfassendes Verständnis für die Marketingkernfragen, sondern auch um das Wissen von ausgewählten Facetten des Marketings. Instrumente und Modelle werden aus dieser Perspektive sowohl theoretisch als auch anwendungsbezogen diskutiert und konkrete empirische Projekte im Marketing-Management umgesetzt. Dabei stehen sowohl strategische als auch operativen Marketingaspekte im Fokus.

      Ein besonderer Fokus liegt auf aktuellen Entwicklungen etwa in Bereichen wie New Media Marketing, Omnichannel Communications, Storytelling & Content Strategies, Microtargeting etc sowohl auf einer theoretischen als auch anwendungsorientierten Diskussion ausgewählter Inhalte zu den Themen Web 2.0, neue Medien, Smartphones und New Technologies.

      Ergänzend findet im Fach eine Verknüpfung mit Themen aus dem Bereich „Salesmanagement“, sowohl in der Facette des Business-to-Business als auch des Business-to-Consumer Bereiches statt. Strategische Grundsatzentscheidungen im Vertrieb, die Vertriebsstrategie im Detail sowie Vertriebsorganisation & -struktur und Vertriebssteuerung und Incentivierung stehen im Fokus. 

    • Rechnungswesen und Finanzierung

      Der Themenbereich Finanzmanagement nimmt im Sinne einer erfolgreichen Unternehmensführung einen zentralen Stellenwert ein. Im Fach „Rechnungswesen und Finanzierung“ wird vorhandenes betriebswirtschaftliches Verständnis der Kernthemenbereiche Rechnungswesen, Kostenrechnung und Controlling vertieft. Die wichtigsten Kennzahlen- und Kontrollsysteme im betrieblichen Umfeld verstehen und umsetzen zu können, sowie finanzielle Entscheidungen auf Basis konkreter Parameter treffen zu können, gehören zum Handwerkszeug vorausschauender Führungskräfte. Nicht zuletzt wird dadurch auch effektives Risikomanagement möglich.

      Alle Aspekte werden sowohl im Sinne eines theoretisch-konzeptionellen Verständnisses als auch in Hinblick auf konkrete Umsetzungs- und Kontrollszenarien in der beruflichen Praxis erarbeitet und diskutiert. Hier stehen neben der inhaltlichen Kenntnis auch die analytisch-strukturierte Denk- und Herangehensweise im Kontext finanzpolitischer Entscheidungen für das Unternehmen im Vordergrund.

    • Innovationsmanagement

      Sich mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, sondern innovativ zu bleiben, steht im Fokus des Innovationsmanagements. Im Vordergrund steht hier die Aufgabe der Führungskraft Innovation im Unternehmen durch geeignete Maßnahmen und Prozesse zu fördern, und gleichzeitig den wirtschaftlichen Erfolg im Blick zu haben. In diesem thematischen Schwerpunkt werden Grundlagen zum Themenbereich Management von Innovation und Wissen genauso vermittelt wie deren Umsetzung in der Unternehmenspraxis.

      Eine zentrale Rolle kommt dabei innovativen Geschäftsmodellen zu. Im Rahmen der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld werden Fragestellungen wie: Welches Kundenproblem wird mit einem neuen Business Modle gelöst? Wie kann ein Unternehmen hier besonderen Wert und Nutzen stiften? Wie wird dabei Geld verdient? Es werden die wesentlichen Elemente eines erfolgreichen Geschäftsmodells vorgestellt sowie praxisnahe Tools verwendet, um die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Elementen zu analysieren und zu diskutieren.

    • Daten- & Entscheidungsanalyse

      Daten stellen die wesentliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen dar. In Zeiten, in denen Datensammlung und -analyse für viele Unternehmen eine wichtige Rolle spielt, werden die notwendigen Grundlagen erarbeitet, um die „richtigen“ Daten in sinnvollen Strukturen zu generieren, aufzubereiten und für Entscheidungen heranzuziehen.

      Die Studierenden lernen den Prozess der wissenschaftlichen Forschung in all seinen Bestandteilen kennen. Dabei werden Sie auch mit ausgewählten Methoden des Erkenntnisgewinns – mit hermeneutischen und empirischen Methoden – vertraut gemacht.

      Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung auch mit den wichtigsten Bestandteilen des wissenschaftlichen Forschungsprozesses: es werden alle relevanten Facetten – von der Informationsbeschaffung, zur Aufbereitung und Interpretation von Information – besprochen. Dabei werden theoretische Grundlagen anhand ausgewählter Beispiele konkretisiert.

    • Personal & Organisation

      Das Thema Personalmanagement steht in engem Zusammenhang mit der Unternehmensführung. Der Bogen spannt sich von der grundsätzlichen Unternehmensstrategie über die HR-Strategie bis hin zur operativen Personalwirtschaft und Führungsarbeit. MitarbeiterInnen mit den „richtigen Kompetenzen zur richtigen Zeit“ für die unternehmerischen Herausforderungen zur Verfügung zu haben, steht im Zentrum von Personalmanagement. Dazu gehören nicht nur die Auswahl von MitarbeiterInnen, sondern auch die laufende Weiterentwicklung der Ressourcen, sowie zeitgemäße Arbeits- und Entlohnungssysteme. Integrativ dazu sind die passenden Organisationsstrukturen zu sehen. Bestehende Organisationsformen werden hinterfragt und Überlegungen hinsichtlich struktureller Anpassungen durchgeführt, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen, um den aktuellen Herausforderungen gewachsen zu sein.

      Veränderungen in Abläufen und Strukturen haben immer mit Veränderung zu tun, die nicht selten zu Widerständen führen. Mit den Konzepten und Modellen des Change Management lassen sich hier Ansätze finden, Veränderungen in Unternehmen erfolgreich umzusetzen.

    • Leadership Lab

      Im Leadership Lab lässt sich flexibel auf die neuesten Themenstellungen in Leadership und Unternehmensführung eingehen. Konzepte wie agiles Führen stehen hier unter anderem im Fokus. Was brauchen selbstreflektierte, mutige und emotional intelligente Führungskräfte, um im VUCA-Umfeld die Balance zu halten? Was braucht es, um Organisation mit sicherer Hand zu führen? Führung ist vielfach Moderations- und Kommunikationsarbeit. Das traditionelle Führungsmodell „Command- & Control“ scheint ausgedient zu haben und Top-Down-Steuerung stößt an ihre Grenzen.

      Während die Hierarchien des 20. Jahrhunderts bröckeln, wird der Ruf nach neuen „agilen“ Modellen immer lauter. Eines ist klar: Starren Systemen fehlt die Flexibilität – Agilität allein ist aber auch keine Antwort. Die Lösung kann nur in der sorgfältigen Vorbereitung der Zukunftsleader und in der Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit von Organisationen und ihrer MitarbeiterInnen liegen.

    • Digitalisierung & Digitale Transformation

      Die digitale Revolution verändert nicht nur die Geschäftswelt, sondern alle Bereiche unseres Lebens. Es verändert ganze Branchen und zwingt Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle in Frage zu stellen. Die Digitalisierung hat einen Paradigmenwechsel im unternehmerischen Denken und Handeln bewirkt, der in viele Unternehmensbereiche hineinspielt (z.B. digitale Business-Modelle, Big Data und der Einfluss auf Unternehmensentscheidungen, Digitalisierung in der Personalsuche, Industrie 4.0 uvm) und in seinen Dimensionen noch nicht absehbar ist. Daher ist es wichtige die treibenden Technologien hinter der Digitalisierung zu verstehen und so herausfiltern zu können, welche technologischen Entwicklungen konkrete Auswirkungen auf das eigene Unternehmen bzw. die Branche haben können und werden.

      Die Implementierung digitaler Prozesse und Innovationen ist für die zukünftige Präsenz der Unternehmen auf dem Markt von entscheidender Bedeutung. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellen und gleichzeitig die sich daraus ergebenden Chancen nutzen.

    • Master's Thesis

      Im Rahmen der Master-These bearbeiten die Studierende eigene Themenstellungen von praktischer Relevanz. Aus allen Bereichen des Studiums werden geeignete theoretische Modelle und Konzepte identifiziert, die zu einer Lösung der unternehmerischen Herausforderungen fruchtbringend beitragen. Die Brücke von Theorie und Praxis steht dabei im Mittelpunkt. Die Master Thesis kann als Einzelarbeit verfasst werden oder als Gruppenprojekt, bei dem die verschiedenen Gruppenmitglieder ihre Erfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen, Unternehmen und Branchen in den Dienst der Problemstellung stellen und so durch die verschiedenen Blickwinkel zu einer umfassenden, umsetzbaren Lösung beitragen. Die Themenstellungen sind frei wählbar und können aus allen inhaltlichen Aspekten des Studiums kommen.

Abschluss

„Professional Master“, abgekürzt „PM“, verliehen durch die Wirtschaftsuniversität Wien.

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