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MBL, MLS und MLS (EBL): Alles, was Recht ist

20. Februar 2019

Wie die richtige Ausbildung Rechts-Neulinge, Jus-Profis und ExpertInnen hilft, ihre Karriere voranzutreiben.

Prof. Georg Kodek, Richter am Obersten Gerichtshofs und Akademischer Leiter aller drei Programme, erklärt im Folgenden kurz und übersichtlich die Unterschiede zwischen Master of Business Law, Master of Legal Studies und Master of Legal Studies (European Business Law).

Die erfolgreiche Managerin der Wiener Städtischen Versicherung, Sabine Pfeffer, MLS hielt eine Rede bei ihren Abschlussfeier am 22. Juni 2018.
Die erfolgreiche Managerin der Wiener Städtischen Versicherung, Sabine Pfeffer, MLS hielt eine Rede bei ihren Abschlussfeier am 22. Juni 2018.

Noch nie gab es so viele Angebote auf dem tertiären Bildungsmarkt. Mitunter fällt es Interessierten schwer, die Relevanz der Programme für ihre eigene berufliche Tätigkeit zu erkennen und die einzelnen Schwerpunkte und Zielgruppen zu identifizieren. Wer sich im Bereich Wirtschaftsrecht postgradual weiterbilden möchte, ist an der WU Executive Academy auf jeden Fall gut aufgehoben: ob SpezialstIn oder Allrounder, ob mit Vorbildung oder mit Bedarf nach Grundwissen: Mit dem Master of Business Law (MBL), dem Master of Legal Studies (MLS), dem Master of Legal Studies (European Business Law) hat die Business School der WU ein umfangreiches Angebot geschaffen, das den Weiterbildungsbedarf von Managern und Führungskräften an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft abdeckt.

 

Für österreichische JuristInnen: der Master of Business Law

Das 14-monatige Programm Master of Business Law, das von der WU Executive Academy in Kooperation mit der Notariatsakademie angeboten wird, wendet sich an in Österreich tätige RechtsanwältInnen, RechtsanwaltsanwärterInnen und sonstige WirtschaftsjuristInnen, aber ebenso auch an NotarInnen und NotariatskandidatInnen, die sich fundierte praxisrelevante Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaftsrecht und Unternehmensführung aneignen wollen. „Der Bedarf an kompetenten WirtschaftsjuristInnen, die modernen Managementanforderungen in der Geschäftsführung und der Personalabteilung großer Unternehmen bzw. in erfolgreichen Wirtschaftskanzleien gewachsen sind, wächst stetig. Genau dort knüpft der MBL an. Das Programm ist für all jene die richtige Wahl, die nach einem abgeschlossenen Jus-Studium und praktischer Erfahrung ihr Wissen einschlägig vertiefen möchten“, sagt Prof. Georg Kodek, Akademischer Leiter des Programms und Universitätsprofessor an der WU. Für das Auffrischen wichtiger Soft Skills sorgen Fächer wie Business und Legal English und Verhandlungsführung.

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Für Nicht-JuristInnen: der Master of Legal Studies

Spätestens in Führungspositionen wird so manchem klar, welche umfangreichen Vorteile ein juristisches Grundwissen in der Praxis mit sich bringt. Für alle AkademikerInnen ohne Jus-Studium gibt es auch dafür eine Lösung: Der Master of Legal Studies wendet sich gezielt an Nicht-JuristInnen. Das Programm vermittelt umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Steuerrecht, Arbeitsrecht, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Zivilrecht, sowie Öffentliches Wirtschaftsrechts und Europarecht.

 

„Fundierte Rechtskenntnisse sind heute für Führungskräfte nicht mehr eine Zusatzqualifikation, sondern oft die notwendige Basis, um komplexe Aufgabenstellungen erfolgreich lösen zu können. Vor allem Klein- und Mittelunternehmen ohne eigene Rechtsabteilung profitieren von MitarbeiterInnen, die über ihre vorrangige Qualifikation hinaus juristische Kenntnisse mitbringen können. Der MLS stellt hier eine optimale Vorbereitung auf juristische Fragestellungen in der täglichen Arbeit dar“, erzählt Prof. Georg Kodek. Angesprochen sind Führungskräfte aber nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern auch aus dem NGO-Bereich und der öffentlichen Verwaltung.

 

„Und“, so ergänzt Kodek, „diese juristische Zusatzausbildung kann auch in der Strategieberatung von Vorteil sein: zum einen aufgrund der fachlichen Expertise, beispielsweise für internationale Merger oder bei Corporate Finance-Mandaten, zum anderen aufgrund der stark analytischen Herangehensweise, die für die Lösung immer komplexerer Problemstellungen unabdingbar ist.“

 

 

Für international tätige ExpertInnen: Master of Legal Studies (European Business Law)

Manager sehen sich heute täglich mit juristischen Fragestellungen konfrontiert, die nicht selten zwei oder mehrere nationale Rechtsysteme betreffen - für Nicht-Juristen eine zunehmend schwierige Herausforderung. Der englischsprachige berufsbegleitende MLS (EBL) richtet sich daher speziell an in- und ausländische Nicht-Juristen aus unterschiedlichen Branchen und Dienstleistungen, die länderübergreifend in der Europäischen Union tätig sind und in ihrer täglichen Arbeit oft auf juristische Fragestellungen stoßen.

 

Neben einer umfangreichen Einführung in die Rechtswissenschaft und juristische Methodik erhalten die Studierenden eine umfassende Schwerpunktausbildung in den Bereichen Zivilrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Europarecht und Öffentliches Recht.

 

„Dieses Programm ist revolutionär, weil es nicht nur rechtsordnungsübergreifend angelegt ist, sondern echtes Grundverständnis und Wissen zum Europäischen Recht vermittelt. Es deckt alle rechtlichen Bereiche ab, die für geschäftliche Aktivitäten innerhalb, aber auch mit Europa relevant sind. Dabei liegt der Fokus auf keinem bestimmten nationalen Rechtssystem – vielmehr fördert das Curriculum ein besseres Verständnis für Problemstellungen unterschiedlicher Rechtssysteme und legt sein Augenmerk dabei auf das Europäische Wirtschaftsrecht“, so Kodek.

 

Das Programm findet ab Herbst 2019 zum zweiten Mal an der WU Executive Academy statt und dauert 14 Monate. Im ersten Durchgang kamen die Studierenden neben Österreich unter anderem aus Kanada, Bulgarien, Ägypten und den Philippinen.

Alle Informationen zu unseren MLS (EBL), MLS und MBL Programmen finden Sie hier.

 

 

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