Sie verwenden den Facebook-Browser. Bitte öffnen Sie einen normalen Browser, um die Seite fehlerfrei angezeigt zu bekommen.
x

Vom Software Entwickler zum Vice President Data & Insights

17. Oktober 2019

Welchen Beitrag ein MBA leisten kann

Können Sie uns bitte erzählen, wie sich Ihre Karriere bis jetzt entwickelt hat? Welches waren die prägendsten Stationen in Ihrem bisherigen Leben?

Nach meinem Einstieg in das Berufsleben als Software Entwickler (Frequentis) habe ich relativ rasch die Herausforderung in der Unternehmensberatung gesucht. Nach über 10 Jahren bei Accenture und KPMG (mit einem Zwischenstopp bei der A1 Telekom) bin ich diesen September bei Magenta Telekom als Vice President Data & Insights eingestiegen.

In jeder bisherigen Station konnte ich unverzichtbare Erfahrungen sammeln. Gerade die Kombination an unterschiedlichen Sichtweisen, Anforderungen und Herausforderungen haben mich nachhaltig geprägt, u.a.:

  • Accenture: intensivste Reisetätigkeit und internationale Großprojekte

  • A1 Telekom: Führung in einer Linienorganisation eines teilstaatlichen Unternehmens

  • KPMG: breites Spektrum an fachlich sehr anspruchsvollen Projekten

Hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch? Wenn ja, warum ist daraus nichts geworden?

Im Kindergarten war es mein Wunsch, Räuber zu werden - so wird mir zumindest berichtet. Dieser Wunsch hat sich zum Glück nicht erfüllt. Den Wunsch Fußballer zu werden, musste ich aufgrund mangelnden Talents aufgeben.

Welches war Ihr größter beruflicher/persönlicher Erfolg?

Es mag so manches Projekt gegeben haben welches echte Erfolgsgeschichten sind – der größte Erfolg für mich ist es aber den Spagat zwischen beruflichem Aufstieg, persönlicher Weiterentwicklung und Familie geschafft zu haben.

Was war Ihre größte Herausforderung? Welcher war Ihr größter beruflicher Fehler (aus dem Sie gelernt haben)?

Als sehr ehrgeiziger und zielstrebiger Mensch musste ich erst lernen, dass das Berufsleben kein Sprint sondern ein Marathon ist. Etwas mehr Geduld und Gelassenheit macht den Weg zum Ziel nicht nur einfacher sondern auch erfüllender.

Welche waren die 3 wichtigsten Erfahrungen in Ihrem Leben, die Sie dorthin gebracht haben, wo Sie jetzt sind?

  1. Das Glück Unterstützung und Geborgenheit in der Familie erfahren zu haben

  2. Die vielen und intensiven Jahre als Berater (ständig neue KundInnen und Projekte verlangen ständige Weiterentwicklung)

  3. Die Geburt meiner Kinder (das verändert so ziemlich alles)

Wenn Sie an Ihr größtes Talent in Ihrem Unternehmen denken, welche 3 Ratschläge würden Sie ihr/ihm mit auf den Weg geben, um ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu führen?

  1. Mache was dir wirklich Spaß macht, dann kommt Erfolg und Zufriedenheit (meist) von alleine

  2. Verlasse regelmäßig deine Komfortzone

  3. Das Berufsleben ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Habe ein Ziel vor Augen, trainiere/lerne stetig und teile dir deine Energie gut ein.

Mit welchen 5 Wörtern würde Sie ihr Team als Führungskraft am besten beschreiben?

Integrativ, Ehrgeizig, Bodenständig, Kommunikativ, Teamplayer

Was hat sich nach Ihrem MBA-Studium beruflich verändert? Wie war Ihnen die Ausbildung dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen? Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich daraus?

Nach dem Global Executive MBA bin ich endgültig den Schritt aus der Beratung in die Industrie gegangen. Dieses Programm bot mir die fast einmalige Gelegenheit in zahlreiche Themengebiete einzutauchen mit welchen ich bis dato lediglich geringe Berührungspunkte hatte (z.B. Financial Accounting, Supply Chain). In meiner Position als VP Data & Insights muss ich genau dieses umfassende Verständnis über alle Unternehmensbereiche mitbringen um alle Stakeholder betreuen zu können.

Wie ist es Ihnen gelungen, den MBA mit einem anspruchsvollen Job und Ihrem Familienleben in Einklang zu bringen?

Der wesentlichste Aspekt ist es eine verständnisvolle und unterstützende Partnerin zu haben. Ohne diesen Support wäre es unmöglich gewesen. Bzgl. meiner Kinder habe ich darauf geachtet die wenig vorhandene gemeinsame Zeit möglichst gut zu planen und intensiv zu nutzen.

Was bedeutet für Sie „wahrer Luxus“?

Zeit für die Familie und meine Hobbies zu haben und in einem sicheren Land wie Österreich leben zu dürfen. Dies wurde mir nicht zuletzt während der MBA Studienreisen in Asien und Südamerika bewusst.

Das letzte Buch/der letzte Film, wofür Sie sich begeistern konnten?

Die Angst, dein bester Freund (Alexander Huber) | Game of Thrones

Mit wem würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen?

Alexander Owetschkin (russischer Einhockeyspieler)

Wordrap

Darüber kann ich lachen:

Meine Kinder.

Fehler, die ich am ehesten verzeihe:

So ziemlich jeden, sofern er nicht öfter passiert.

Mein lustigstes/spannendstes Reiseerlebnis war:

Natürlich unsere MBA Reunion Anfang Oktober in Südtirol (Danke Thomas!)

Ohne diese App auf meinem Handy könnte ich nicht leben:

Mailprogramm

In meinem Kühlschrank findet man immer:

Parmesan

Mein letztes Geld würde ich ausgeben für:

Meine Kinder (und deren Weiterbildung)

Vor 10 Jahren dachte ich:

Mein Fußballverein des Herzens wird sicher bald wieder Meister.

Heute weiß ich:

Es wird noch zumindest weitere 10 Jahre dauern.

Weitere außergewöhnliche Career Stories unserer TeilnehmerInnen und Alumni lesen Sie hier.

Seite teilen