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Wie diese UnternehmerInnen ihre EMBA Abschlüsse nutzten, um Startups zu gründen

14. Februar 2019

Elena und Harald über ihre Erfahrungen mit dem Global Team Project

Sich die Hände mit praktischen Erfahrungen während eines EMBA "schmutzig zu machen", kann der perfekte Weg sein, um ein eigenes Unternehmen zu gründen, auch während des Programms selbst. Das Global Team Project (GTP) - Teil des Global Executive MBA (GEMBA) an der WU Executive Academy - ist eine grenzüberschreitende Erfahrung, bei der Teams von bis zu sechs Studierenden virtuell und über verschiedene Zeitzonen, Kontinente und Kulturen hinweg an Geschäftsprojekten arbeiten.

 

Studierende der WU Executive Academy arbeiten mit KollegInnen des Lingnan College in Guangzhou, China, und der Carlson School of Management in Minnesota, USA gemeinsam am GTP.

MBA Studenten halten einen ausgedruckten Globus in den Händen
Beim Global Team Project arbeiten Studierende aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen. Foto © CC0 Licence

In der letzten Woche des Projekts treffen sich die TeilnehmerInnen dann zum 1. Mal persönlich in Minnesota, um ihre Projekte zu perfektionieren und vorzustellen. Aus manchen GTP-Projekten entstehen sogar echte Startups.

 

 

Das Ziel des Teams - ein echtes Unternehmen aufzubauen - verstärkte den Druck nur noch mehr. Kompromisse einzugehen, Geduld zu haben, Diplomatie zu leben und zu wissen wann man seinen Willen durchsetzen sollte und wann es besser ist nachzugeben, waren einige von Haralds wichtigsten Erkenntnisse. "Manchmal ist es wichtiger, nett zu sein, als Recht zu haben. Durch den Global Executive MBA und das GTP bin ich jetzt ein viel besserer Manager", lächelt er.

 

"Ich bin so dankbar für alles, was schief gelaufen ist, denn gerade daraus haben wir am meisten gelernt. Das GTP war eine der härtesten, aber lohnenswertesten Erfahrungen meines Lebens, nicht zuletzt, weil wir ein echtes Unternehmen gegründet haben, das heute noch erfolgreich ist."

 

Die EMBA-Absolventin Elena Solomatina hatte vor ihrem Studium an der WU ein kleines IT-Unternehmen in Russland gegründet, und das GTP passte perfekt zu ihren Plänen ihr Business zu diversifizieren. Ihr Team entschied sich, an der Idee zu arbeiten und schuf ein Start-up mit Ferienwohnungen in europäischen Kulturhauptstädten.

 

 

Elena Solomatina

Elena Solomatina

  • Managing Director bei VDEL GmbH und Global Executive MBA Alumna

Wir waren eine Gruppe von Top-Professionals mit unterschiedlichem Hintergrund und starken Persönlichkeiten. Es war sehr aufregend, uns für ein echtes Projekt mit sofortiger Umsetzung und sofortigen Ergebnissen zu entscheiden. Unser Pilotprojekt wurde sogar während unserer Abschlusspräsentation live geschaltet.

Ich glaube nicht, dass ich ohne den GEMBA an der WU Executive Academy und die Unterstützung meiner Teamkollegen, mutig genug, kompetent genug oder vernetzt genug gewesen wäre, um dieses neue Unternehmen während des GTP zu starten.

Harald Trautsch, der 2012 den GEMBA absolvierte, war bereits Gründer eines multinationalen Versicherungsunternehmens, als er sein MBA-Studium begann. Aus seiner GTP-Erfahrung heraus gründete er sein zweites Startup, iVoting, ein interaktives, echtzeitfähiges Umfragetool, das heute noch weltweit von Unternehmen und Universitäten eingesetzt wird.

 

Als Harald über mögliche EMBA-Programme nachdachte, stachen beim Global Executive MBA der WU Executive Academy vor allem die International Residencies in den USA, Russland, Indien und China positiv heraus. Auf diesen Studienreisen traf er auf Führungskräfte von Unternehmen wie Estée Lauder oder Thomson Reuters. Aber der vielleicht internationalste und anspruchsvollste Aspekt des Programms war das GTP. Verschiedene Zeitzonen der Teammitglieder sind verständlicherweise eine große Herausforderung, aber das Projekt ist durch Betreuung und regelmäßiges Feedback seitens der Fakultät hervorragend strukturiert. Haralds Team bestand aus Studierenden aus den USA, China und Polen. Das erschwerte natürlich die Kommunikation untereinander, beeinflusst durch unterschiedliche Geschäftszeiten in unterschiedlichen Teilen der Welt.

Portrait Harald Trautsch

Harald Trautsch

  • Gründer iVoting und Global Executive MBA Alumnus

Der wertvollste Aspekt für mich war die kulturelle Vielfalt der Gruppe und die unterschiedliche Herangehensweise jeder StudentIn an die Problemlösung. Das US-Modell ist sehr viel Trial & Error, während die Chinesen viel vorsichtiger sind.

 

 

Dieser Artikel erschien auch auf Englisch in BusinessBecause. Hier geht's zum Artikel. Über die Erfahrungen mit dem Global Team Project einer weiteren Alumna können Sie hier lesen.

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